Sedum hybridum Sedum kamtschaticum Sedum kamtschaticum Sedum kamtschaticum

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Ewige Fetthenne

Phedimus aizoon

  • Synonym: Sedum aizoon
  • Familie: Dickblattgewächse – Crassulaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze. Wurzelstock schwach.
  • Höhe: 20–40 cm. Stängel aufrecht, kantig, am Grund braunrot.
  • Blüte: Blumenkrone strahlig, gelb, ca. 2 cm breit; fünf Blütenblätter, 7–9 mm lang. Fünf Kelchblätter, unterschiedlich lang, gestutzt. 10 Staubblätter. Gynoeceum mit getrennten Blättern, 5 Fruchtblätter. Blütenstand dichtes, von Blättern umgebenes Dichasium.
  • Blätter: Wechselständig, sitzend. Blattspreite lanzettlich, am Grund keilförmig, gewöhnlich gesägt, flach, fleischig, kahl.
  • Frucht: Hülse mit vielen Samen, von denen fünf zusammen.
  • Standort: Felsen, Mauern, Wegränder. Zierpflanze, manchmal ausgewildert.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

In der finnischen Natur kommen als Wildpflanzen ursprünglich acht Arten der Dickblattgewächse vor. Zusätzlich wurde zur Zierde für Steingärten eine ganze Schar von Dickblattgewächsarten nach Finnland eingeführt, von denen viele an ihren ursprünglichen Standorten überdauert haben, auch wenn das Haus schon seit Langem verfallen oder davon nur noch ein bemoostes Fundament übrig ist. Ein in den Garten gepflanzter Wurzelstock kann über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte einen großen Klonbestand bilden, sich auf nah entfernte Felsen ausbreiten, auf Brachland und so fort.

Die Ewige Fetthenne stammt aus Ostsibirien. Aufgrund ihrer prächtigen dunkelgelben Blütenstände wurde sie lange Zeit in finnischen Gärten kultiviert und stellenweise ist sie auf trockene, sandige Stellen ausgewildert. Heutzutage wird sie selten angepflanzt, obwohl sie als Zierpflanze eines der besten Dickblattgewächse ist. Die steif aufrechten Stängel sollte man im Herbst nicht abschneiden, da sie als Wintersteher mit ihren oft orangefarbenen Fruchtständen dekorativ sind.

Die nah verwandte Sibirische Fetthenne (P. hybridum) ist keine Kreuzung, obwohl der wissenschaftliche Name der Art dies zu verstehen gibt. Die Art wächst natürlich vorkommend in Sibirien und der Mongolei, am westlichsten etwas westlich des Urals. Man unterscheidet sie von den finnischen und den hier heimisch gewordenen Dickblattgewächsen leicht anhand der eher kurzen, weniger aufrechten Stängel und der gelben Blüten. Man kann sie allerdings leicht mit vielen exotischen Dickblattgewächsarten aus dem Fernen Osten verwechseln und oft wird sie unter dem Namen der nah verwandten Kamtschatkafetthenne (P. kamtschaticum) verkauft und umgekehrt. Auch diese ostasiatische Art kann man stellenweise mehr oder weniger verwildert in der finnischen Natur treffen.

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