Potentilla subarenaria Potentilla subarenaria Potentilla subarenaria

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Frühlingsfingerkraut

Potentilla verna

  • Synonym: Potentilla neumanniana, Potentilla tabernaemontani
  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 5–10 cm.
  • Blüte: Strahlig und fünfzählig. Durchmesser 1-1,5 cm. Blütenblätter einfarbig leuchtend gelb, länger als die Kelchblätter. An der Außenseite der Kelchblätter kurz- und breitblättriger Außenkelch. Viele getrennte Fruchtblätter, 10-30 Staubblätter. Blütenboden abstehend behaart. Blütenstand recht lockere Doldentraube oder Blüten auch einzeln.
  • Blätter: Wechselständig, mit Nebenblättern. Nebenblätter linealisch und spitz zulaufend. Langstielige grundständige Blätter fünffingrig gefiedert, Laubblätter dreifingrig gefiedert. Fiederblättchen verkehrt eiförmig, an der Spitze gezähnt, auf der Oberseite kahl, glänzend und dunkelgrün, auf der Unterseite behaart.
  • Frucht: Nuss mit kurzem Stachel.
  • Standort: Trockenwiesen, Felsen, Viehweiden.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Das Gewöhnliche Frühlingsfingerkraut wird in Finnland als Archäophyt angesehen und es wächst auch oft im Umkreis menschlichen Einflusses. Die Vorkommen liegen meist am Rande alter Seestraßen, auf kalkhaltigen Felsen, Trockenwiesen und steinigen Wiesen. Als schlechter Konkurrent ist das Gewöhnliche Frühlingsfingerkraut an seinen Standorten empfindlich gegenüber der Entstehung einer geschlossenen Vegetationsdecke. An den meisten Standorten halten die Trockenheit des Bodens und eine dünne Humusschicht oder ständige Beweidung die restliche Vegetation in Schach. Das Gewöhnliche Frühlingsfingerkraut wächst auf Ǻland an 16 Stellen in den Kommunen von Eckerö, Sund, Jomala und Lemland, in Kontinentalfinnland ist die einzige bekannte Fundstelle Suomusjärvi in Varsinais-Suomi.

Potentilla neumanniana (frûher P. subarenaria)

Das Gewöhnliche Frühlingsfingerkraut ist oft schwer von der Fingerkrautart P. neumanniana zu unterscheiden und an gemeinsamen Standorten der Arten auf Ǻland gibt es offensichtlich durch Kreuzung entstandene Zwischenformen, obwohl jede Art sich für gewöhnlich auch ohne Befruchtung, d. h. apomiktisch vermehrt. Unterschiede bestehen u. a. in der Behaarung der Blätter, das Blatt von P. neumanniana ist auch auf der Oberseite behaart. Sowohl das Frühlingsfingerkraut als auch P. neumanniana sind im ganzen Land geschützt.

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