'Alboroseus'

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Frühlingsplatterbse

Lathyrus vernus

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae (Leguminosae)
  • Höhe: 20–40 cm.
  • Blüte: Nickend, recht groß, anfangs purpurrot, später bläulich. Blumenkrone zweiseitig symmetrisch, schmetterlingsartig, Fahne rund, an der Spitze eingekerbt, Flügel so lang wie das Schiffchen, Schiffchen weit nach oben gewunden. 10 Staubblätter, Gynoeceum 1-zählig. Achselständige, oft halbseitige Traube mit 3-10 Blüten.
  • Blätter: Blattspreite unpaarig gefiedert, 2-4-paarig, ohne Ranke. Fiederblättchen länglich, stachlichspitzig, dünn und kahl. Nebenblätter groß, breit.
  • Frucht: Dunkelrotbraune Hülse.
  • Standort: Laubwälder, junge Wälder.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Frühlingsplatterbse ist eine europäisch-sibirische, in geringem Maße kontinentale Art. Sie wächst für gewöhnlich an nährstoffreichen Laubwaldhängen mit anderen anspruchsvollen Laubwaldarten, aber man kann sie auch in Heidewäldern vom Waldsauerklee-Heidelbeer-Typ finden. Die Frühlingsplatterbse blüht zeitig im Frühjahr und ihre Blüten ändern mit zunehmendem Alter die Farbe. Die Blätter setzen ihr Wachstum auch nach der Blüte noch fort.

Von den selteneren nahen Verwandten, der Bergplatterbse (L. linifolius) und der Schwarzwerdenden Platterbse (L. niger) unterscheidet sich die Frühlingsplatterbse durch ihre breiten, eiförmigen Fiederblättchen. Die Frühlingsplatterbse ist giftig und ihr Verkauf und das Sammeln zum Verkauf sind verboten. Das Verbot betrifft Ǻland nicht.

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