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Gefleckter Schierling

Conium maculatum

  • Familie: Doldengewächse – Apiaceae (Umbelliferae)
  • Wuchsform: Zweijährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 50–150 cm.
  • Blüte: Strahlig. Fünf weiße getrennte Blütenblätter. Spitze der Blütenblätter nach innen gerollt. Keine Kelchblätter. Fünf Staubblätter. Gynoeceum zweiblättrig. Blütenstand ist eine Doppeldolde. Hauptdolde gewöhnlich mit Gehäuse, an den Dolden zweiter Ordnung 3–6 halbseitige, am Grund miteinander verwachsene Hüllblätter.
  • Blätter: Gestielt. Stiel gekielt, mit Hautrand. Blattspreite dreieckig, doppelt oder dreifach unpaarig gefiedert. Fiederblättchen dreieckig – länglich, eingeschnitten-gezähnt. Blattgrund scheidenartig. Die Blattstellung ist wechselständig.
  • Frucht: Zweiteilige Spaltfrucht. Frucht (2,5–3,5 mm lang) fast kugelförmig, an den Seiten flach, Kanten knotig.
  • Standort: Dörfer, Straßenränder, Mühlen, Mülldeponien, Felder, Häfen.
  • Blütezeit: Juli–August.

Der Gefleckte Schierling ist eine übelriechende und tödlich giftige Pflanze. Der Unterteil seines Stängels ist rotgefleckt. Die Blattspreite der Pflanze ist bis zu 50 cm lang. Der Gefleckte Schierling ist ein Kulturfolger alter Besiedlung. Er liebt Wärme und stickstoffhaltigen Boden, den es am Rand von Höfen, um Ställe herum und an ähnlichen Stellen gibt. Der Gefleckte Schierling ist später auch als Neophyt u. a. mit Gartensamen zusammen in Häfen und an deren Ballastladeplätzen eingeschleppt worden.

Man kennt den Schierling von dem Giftkelch, den der Philosoph Sokrates als Andersdenkender leeren musste.

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