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Gelbe Wiesenraute

Thalictrum flavum

  • Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae
  • Höhe: 40–100 cm.
  • Blüte: Die Blütenhülle wird aus vier oder fünf grünlichweißen und hautartigen Blättern gebildet. Viele Staubblätter, die etwa doppelt so lang wie die Blütenblätter sind. Die Staubfäden sind aufrecht, 3–5 mm lang und gelb. 6–9 getrennte und in der Fruchtphase stiellose Fruchtblätter.
  • Blätter: Wechselständig, kahl und gestielt. Der Stielgrund der grundständigen Blätter ist breit, häutig berandet und umgibt den Stängel. Blattspreite gleichseitig dreieckig und dreifiedrig. Fiederblättchen noch mal einfach oder doppelt dreifiedrig oder die äußeren fünfblättrig, breit und am Grund rund. Fiederblättchenspitze rund – stumpf gezähnt, Rand zurückgerollt und Unterseite gräulich.
  • Frucht: Stiellose, 3–4 mm lang, kurzborstige und gewöhnlich sechsfach geriefte Nuss.
  • Standort: Uferwiesen und –gebüsche, Laubwälder, Feldgräben und Schwarzerlenmoorwälder.
  • Blütezeit: Juni–August.

Die Gelbe Wiesenraute ist eine mehrjährige und giftige Pflanze. Die Art verbreitet sich mit Hilfe ihrer schwimmenden Nüsse gut über Gewässer. Auch die vegetative Vermehrung ist wirkungsvoll. Mit Hilfe des langen Wurzelstocks und der Ausläufer bildet die Gelbe Wiesenraute umfangreiche Pflanzenbestände. Die Pflanze ist wahrscheinlich windbestäubt, obwohl ihre schwach duftenden Blüten auch Insekten anlocken. Die Gelbe Wiesenraute wurde als Heilmittel und zur Gelbfärbung von Wolle verwendet.

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