Arctospathylos uva-ursi & Vaccinium vitis-idaea

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Gemeine Bärentraube

Arctostaphylos uva-ursi

  • Familie: Heidekrautgewächse – Ericaceae
  • Höhe: Etwa 20 cm hohe, schlaff wachsende Ausläufer bis zu 100 cm lang.
  • Blüte: Krugförmig, 5–6 mm lang. Die hellrote oder fast weiße Blumenkrone besteht aus fünf an der Innenseite behaarten Blättern. Kelch rötlich. Das Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel. Zehn Staubblätter. Nickende Blüten in Trauben an den Spitzen der Triebe.
  • Blätter: Wechselständig, kurzstielig, überwinternd. Blattspreite 1–3 cm lang, verkehrt eiförmig, ledrig, glänzend, kahl. Das Netz der Blattnerven ist deutlich.
  • Frucht: Glänzend rote Beere, Fruchtfleisch mehlig.
  • Standort: Trockene Heidewälder, sandige und schotterige Flächen, Straßeneinschnitte, verwitterte Granitfelsen.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

In der Gattung (Arctostaphylos) der Gemeinen Bärentraube gibt es über 50 Arten. Der Gattungsname Arctostaphylos kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Bärentraube“. Volkstümliche finnische Bezeichnungen der Gemeinen Bärentraube waren „Schweinebeere“, „Heidenpreiselbeere“ und „Mehlpreiselbeere“.

Die Gemeine Bärentraube, die teppichartige Bestände bildet, ist eine Lichtpflanze von Sandböden. Am häufigsten ist sie auf Flächen mit Kies und verwittertem Granit. Große Pflanzenbestände können bis zu 60-80 Jahre alt sein. Vögel transportieren die Samen an neue Standorte. Die Blätter der der Gemeinen Bärentraube ähnelnden Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) sind lanzettlich eiförmig, auf der Unterseite gefleckt. Die Gemeine Bärentraube ist eine alte Heilpflanze, die u. a. bei der Behandlung von Blasenentzündungen verwendet wurde. Man benutzte sie auch zum Fellgerben und als Färbepflanze.

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