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Gemeine Pechnelke

Viscaria vulgaris

  • Synonym: Lychnis viscaria, Silene viscaria
  • Familie: Nelkengewächse – Caryophyllaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20–40 cm.
  • Blüte: Dunkelrot, selten weiß oder hellrot, mit fünf Blütenblättern, strahlig, 15–25 mm breit. Blütenblätter viel länger als der Kelch, an der Spitze gezähnt oder eingebuchtet, mit Innenkreis. Kelch röhrenförmig, fünfteilig, Lappen breit häutig berandet. 10 Staubblätter, verwachsenblättriges 5-zähliges Gynoeceum. Blütenstand Doppeltraube.
  • Blätter: Gegenständig. Blattspreite linealisch, mit langen Spitzen, an den Rändern weiß behaart.
  • Frucht: Sich fünfteilig öffnende Kapsel.
  • Standort: Trockene Fels- und Bergabhänge, sandige Hang- und Heidewiesen, Wegränder.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Die Gemeine Pechnelke hat im Finnischen ihren Namen „Teerblume“ von dem den oberen Teil des Stängels bedeckenden rotbraunen, klebrigen „Teer“ erhalten, an dem leicht Schmutz und Insekten kleben bleiben. Man nimmt an, dass die Gemeine Pechnelke so das Eindringen unerwünschter Tiere in ihre Blüten verhindert, da für die Bestäubung nur Schmetterlinge geeignet sind.

Die vom Wuchs her polsterbildende Gemeine Pechnelke ist ursprünglich eine Pflanze trockener Felsen, von Kiesabhängen, sandiger Trockenwiesen und Wegränder. Ein Merkmal der Trockenpflanzen ist u. a. die bis zu einem Meter lange Hauptwurzel. Die Gemeine Pechnelke hat eindeutig vom Menschen profitiert.

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