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Gemeiner Beifuß

Artemisia vulgaris

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 50–150 (–200) cm.
  • Blüte: Das von den Deckblättern geschützte strahlige, 2,5-3 mm breite Körbchen besteht aus zahlreichen kleinen, röhrenförmigen Randblümchen und Scheibenblüten. Kein Kelch. Die Randblümchen sind schmale, eingeschlechtige Stempelblüten. Die Scheibenblüten sind zweigeschlechtig. Die rötlichbraune Blumenkrone ist fünfteilig. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel und zwei Narben. Fünf Staubblätter. Die Staubbeutel der Staubblätter sind miteinander zu einer Röhre um den Griffel herum verwachsen.
  • Blätter: Wechselständig, mit Nebenblättern. Die unteren Blätter sind kurzstielig, obere sitzend. Die Blattspreite ist fiederteilig, tief eingeschnitten, an der Oberfläche grün und spärlich behaart, an der Unterseite hell behaart. Die Lappen sind schmal oder etwas schmal, gezähnt. Der Bau der Blätter variiert stark.
  • Frucht: Gelbliche, fast glatte, längliche, ca. 1,8 mm lange Nuss.
  • Standort: Brachland, Wegränder und Bahnstrecken, Höfe, Heiden, Ufer, Meeresufer.
  • Blütezeit: (Juli–)August-Oktober.

Der mehrjährige Gemeine Beifuß ist von seiner Gesamtfärbung her eine grüngraue Pflanze von Brachflächen. Er vermehrt sich über Samen. Die Pflanze ist windbestäubt und während der Blütezeit können im Umkreis der vom Gemeinen Beifuß eroberten Standorte durchaus bemerkenswert hohe Mengen an Blütenstaub in der Luft liegen. Dies verursacht auch bei vielen Allergikern unangenehme Symptome. Wie auch der Gemeine Rainfarn (Tanacetum vulgare) und die Filzklette (Arctium tomentosum) wählt der Gemeine Beifuß gerne lichte, reichlich stickstoffhaltige und aufgebrochene Böden als Nährboden.

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