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Gemeiner Gilbweiderich

Lysimachia vulgaris

  • Familie: Primelgewächse – Primulaceae
  • Höhe: 50–160 cm.
  • Blüte: Strahlig, 8–16 mm breit. Fünf gelbe Blütenblätter. Blumenkrone verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, kurzröhrig, Lappen an der Spitze rundlich. Fünf Kelchblätter. Kelchblätter am Rand rotbraun. Das Gynoeceum besteht aus fünf miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Fünf Staubblätter. Blütenstand lockere, doppelte Zweigtraube.
  • Blätter: In Wirteln oder gegenständig, kurzstielig. Die Blattspreite ist eiförmig–lanzettlich, dunkel gepunktet.
  • Frucht: Kugelförmige Kapsel mit Kapselzähnchen.
  • Standort: Ufer, feuchte Wiesen, Graben- und Bachufer, feuchte Laubwälder. Auch Wegränder.
  • Blütezeit: Juni–August.

Der mehrjährige Gemeine Gilbweiderich ist eine große, aufrechte Uferpflanze mit langen Ausläufern. Sein Stängel ist rotbraun und oft gefleckt. Der Gemeine Gilbweiderich verbreitet sich wirkungsvoll mit Hilfe seiner Ausläufer. Die Form und die Breite der Blätter der Pflanze variieren mit der Menge des Lichts.

Der Gemeine Gilbweiderich wächst auf Felsen an Seen und dem Meer sowie an Flussböschungen hauptsächlich über dem Wasser. Von dem vereinzelt vorkommenden, als Zierpflanze verwendeten Punktierten Gilbweiderich (L. punctata) unterscheidet sich der Gemeine Gilbweiderich mit Hilfe des roten Randes an den Lappen seiner Kelchblätter. Die Kelchblätter des Punktierten Gilbweiderichs sind einfarbig grün. Der Gemeine Gilbweiderich wurde als Heil- und Färbepflanze verwendet.

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