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Gemeiner Tannenwedel

Hippuris vulgaris

  • Familie: Wegerichgewächse – Plantaginaceae
    (früher Tannenwedelgewächse – Hippuridaceae)
  • Höhe: 10–60 cm.
  • Blüte: Klein (ca. 1 mm), achselständig. Blütenhülle zu einer Falte am oberen Teil des Fruchtknotens verkümmert. In der Blüte ein Staub- und Fruchtblatt. Narbe fadenartig, unverzweigt.
  • Blätter: Quirlständig. Sitzend, ungeteilt. Blattspreite nadelartig, linealisch, spitz, kahl, ganzrandig. Wirtel gewöhnlich 8-12-blättrig.
  • Frucht: Fassförmige Nussfrucht.
  • Standort: Teiche, Buchten von Seen und am Meeresufer, Flüsse, Bäche, Gräben, Lehmgruben, Schlammlöcher. Gewöhnlich im niedrigen oder niedrigeren Wasser, manchmal ganz untergetaucht.
  • Blütezeit: Juni–August.

In der Familie der Tannenwedelgewächse gibt es nur eine in allen Erdteilen verbreitete Gattung, die Tannenwedel (Hippuris spp.). Abhängig von der Abgrenzungsmethode gibt es in der Gattung 1-5 Arten. Der Gemeine Tannenwedel ist seinem Namen entsprechend eine vom Trieb her tannenartige, mehrjährige Wasserpflanze mit hohlem Stängel.

Der Gemeine Tannenwedel ist recht verbreitet, aber er ist nirgendwo in seinem Verbreitungsgebiet sehr häufig. Die Pflanzenbestände sind für gewöhnlich klein, aber vital. Die Art wächst in der Nähe des Ufers teilweise unter Wasser, teilweise an der Wasseroberfläche. Weiter vom Ufer entfernte Pflanzenbestände können auch ganz unter Wasser stehen. Die kleinen windbestäubten Blüten entwickeln sich in den Achseln der Blätter über Wasser.

Der Gemeine Tannenwedel gedeiht in sehr vielen Gewässern, oft an kulturell beeinflussten Stellen. Sogar eine leichte Verschmutzung scheint der Art zuträglich zu sein. Er erträgt verschiedene pH-Werte gut. Der beste Nährboden ist ein weicher Grund, beispielsweise Lehm oder Schlamm, bis hin zu Torf. Er meidet offene, windige Standorte, wächst aber andererseits in stark strömenden Gewässern.

Vom Gemeinen Tannenwedel gibt es eine breiterblättrige Meeresufersubspezies (H. vulgaris f. littoralis, auch H. lanceolata).

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