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Gemeiner Wasserdost

Eupatorium cannabinum

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 40–150 cm.
  • Blüte: Die rötlichen Röhrenblüten (fünf miteinander verwachsene Blütenblätter) bilden das Körbchen. Fünf Staubblätter. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Die an der Spitze runden und häutig berandeten Deckblätter stehen in zwei Reihen. Das Körbchen ist ca. 5 mm breit. Das Körbchen bildet den doldentraubenartigen Blütenstand.
  • Blätter: Kurzstielig. Blattspreite dreifiedrig, Fiederblättchen lanzettlich, kurzstielig, gezähnt. Blätter gegenständig.
  • Frucht: Gelb-braune, fünfkantige Nuss mit einem mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzten Pappus.
  • Standort: Überschwemmungszonen, feuchte Laubwälder, fruchtbare Gebüsche.
  • Blütezeit: Juli–September.

Der bitter schmeckende Gemeine Wasserdost ist eine mehrjährige, am Stängel braunrote, unverzweigte Pflanze. Er ist in Finnland eine seltenere Feuchtgebietspflanze an Ufern. Die Blätter ähneln etwas denen des Hanfs (Cannabis sativa), worauf sein lateinischer Name auch hinweist. Die Gattung der Wasserdoste unterscheidet sich von vielen anderen Gattungen der Korbblütengewächse u. a. wegen der gegenständigen Blattstellung und des mit wenigen Blüten (3-16 Scheibenblüten) besetzten Körbchens. Der Gemeine Wasserdost wurde früher als Heilpflanze u. a. gegen Sommersprossen verwendet. Die Art ist regional bedroht.

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