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Gemeines Hirtentäschelkraut

Capsella bursa-pastoris

  • Name auch: Gewöhnliches Hirtentäschel, Echte Hirten-Täschelkraut
  • Familie: Kreuzblütengewächse – Brassicaceae (Cruciferae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–40 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die weiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die ca. 2,5 mm lang und an der Spitze rund sind. Die Blätter des vierzähligen Kelchs sind häutig berandet, ca. 2 mm lang und oft rötlich. Die Blumenkrone kann manchmal fehlen. Gewöhnlich sechs Staubblätter, manchmal bis zu zehn (Blütenblätter zu Staubblättern umgebildet). Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig.
  • Blätter: Wechselständig, behaart. Die Rosettenblätter sind kurzstielig. Der Rand der Blattspreite ist für gewöhnlich fiederspaltig, manchmal buchtig. Die Laubblätter sind sitzend, am Grund pfeilförmig, stängelumfassend, spitz zulaufend und gezähnt–ungeteilt.
  • Frucht: Eine durch eine Haut zweigeteilte Schote, die 6–9 mm lang, 4–6 mm breit, zur Spitze hin verbreitet und dreieckig – verkehrt herzförmig ist. Der Stiel der Schote ist ca. 10 mm lang, nach außen zeigend und kahl. Der Samen ist braun, länglich und an der Oberfläche feinnervig.
  • Standort: Höfe, Gärten, Felder, Pfade, Brachland.
  • Blütezeit: Mai–September.

Das einjährige, oft aber winterannuelle Gemeine Hirtentäschelkraut ist ein sehr formenreiches Unkraut. Es hat sich mit dem Menschen zusammen in fast jeden Winkel der Erde verbreitet. Wenn der Boden nicht gefroren oder von Schnee bedeckt ist, kann das Gemeine Hirtentäschelkraut sogar das ganze Jahr über blühen. Es überwintert oft mit Hilfe seiner Grundrosette.

Die jungen Triebe und die überwinterten Rosettenblätter des Gemeinen Hirtentäschelkrauts wurden früher als Gewürzgemüse verwendet. Die Art ist auch als Heilpflanze bekannt.

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