Staubblüte

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Gemeines Katzenpfötchen

Antennaria dioica

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 5–30 cm.
  • Blüte: Das Körbchen wird aus kleinen, schmal röhrenförmigen, weißen oder hellroten Blüten gebildet. Stempel- und Staubblüten sind auf getrennten Exemplaren. Das Gynoeceum ist zweizählig. Fünf Staubblätter. Körbchen dicht köpfchenartig oder engständige Doldentraube.
  • Blätter: Wechselständig. Rosettenblätter verkehrt eiförmig, an der Spitze rund und für gewöhnlich stachlichspitzig, auf der Unterseite weißfilzig behaart, auf der Oberseite fast kahl bzw. besonders im Norden Finnlands dichtbehaart. Laubblätter schmal lanzettlich, 10–15 mm lang und zottig behaart.
  • Frucht: Graubraune längliche Nuss.
  • Standort: Trockene und recht trockene Stellen, Heiden, Felsen, Trockenwiesen, Halden und Wegränder.
  • Blütezeit: (Mai–)Juni–Juli.

Die Katzenpfötchen (Antennaria spp.) sind mehrjährige und gewöhnlich zottig behaarte krautige Pflanzen. Ihre Blätter bilden eine deutliche Grundrosette und die Körbchenblütenstände stehen als dichte Gruppe am Stängelende. Die Katzenpfötchen sind meist Pflanzen kühlerer Regionen und der Gebirge. Die meisten Arten gibt es in Nordamerika.

Das teppichartige Pflanzenbestände bildende Gemeine Katzenpfötchen gedeiht an hellen und trockenen Standorten wie abschüssigen Heidewiesen, in Felsspalten und auch in Heidewäldern. Es bildet an seinem windend wachsenden Rhizom am Boden wachsende Triebe, an denen sich wurzelnde Grundrosetten entwickeln. Aus den Grundrosetten wächst im folgenden Jahr der blühende Stängel. Die Unterseite der Blätter und der Stängel des Gemeinen Katzenpfötchens sind dichtbehaart, was den pfötchenartigen Eindruck des Blütenstands verstärkt, nach dem die Art ihren Namen erhielt.

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