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Gewöhnliche Besenrauke

Descurainia sophia

  • Name auch: Gemeine Besenrauke, Sophienkraut, Sophienrauke
  • Synonym: Sisymbrium sophia
  • Familie: Kreuzblütengewächse – Brassicaceae (Cruciferae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 30–60 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die Blumenkrone wird aus vier hellgelben Blättern gebildet, die schmal und ca. 2 mm lang sind. Im Kelch befinden sich vier Blätter, die mindestens so lang wie die Blütenblätter sind. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Sechs Staubblätter, von denen zwei kurz und vier lang sind.
  • Blätter: Wechselständig, 2–3-fach fein fiederspaltig. Die Lappen sind linealisch und 0,5–1 mm breit.
  • Frucht: Durch eine Haut zweigeteilte Schote, die 1,5–2 cm lang, weniger als 1 mm dick, walzenförmig, gebogen, nach außen zeigend ist und die Samen perlenkettenartig eng umgibt. Der Stiel der Schote ist 5–10 mm lang und dünn. Der Samen ist braun, fein mit einem Netz überzogen und länglich.
  • Standort: Höfe, Hauswände, Wegränder, Häfen.
  • Blütezeit: Juli–August.

Die Gewöhnliche Besenrauke ist eine einjährige und als Kulturfolger alter Kultur selten gewordene Pflanze. Ihre Samen bleiben im Erdreich lange keimfähig. Daher kann die Pflanze in Verbindung mit Erdbewegungen überraschend auf alten Siedlungsflächen auftauchen.

Die Gewöhnliche Besenrauke stammt ursprünglich aus den Steppen Westasiens. Die Pflanze wurde früher sowohl als Nahrung als auch als Medizin verwendet. Von der Gewöhnlichen Besenrauke kann man mehrere Subspezies unterscheiden, die sich untereinander z. B. hinsichtlich der Behaarung und der Länge der Blütenblätter unterscheiden.

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