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Gewöhnliche Nachtviole

Hesperis matronalis

  • Familie: Kreuzblütengewächse – Brassicaceae (Cruciferae)
  • Wuchsform: Mehrjährige, selten 2-jährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 40-80 cm.
  • Blüte: Strahlig. In der blauroten oder weißen Blumenkrone befinden sich vier ca. 15 mm lange Blätter. Der vierblättrige Kelch ist deutlich kürzer als die Blumenkrone. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Die Narbe ist zweiteilig. Sechs Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig, kurzstielig, für gewöhnlich behaart. Die Blattspreite der grundständigen Blätter ist eiförmig, bis zu 15 cm lang, für gewöhnlich gesägt. Die Blattspreite der Laubblätter ist eiförmig-lanzettlich, spitz zulaufend und wenig gezähnt.
  • Frucht: Durch eine Haut zweigeteilte Schote, die gewöhnlich 7-10 cm lang ist, nach außen zeigend, beinahe walzenförmig.
  • Standort: Höfe, Parkanlagen, Gärten, unter Sträuchern.
  • Blütezeit: Juni-August.

Die Gewöhnliche Nachtviole ist eine zwei- oder mehrjährige Kulturpflanze. In Mitteleuropa gibt es für den Anbau der Art mindestens seit Mitte des 17. Jahrhunderts Hinweise. Die Gewöhnliche Nachtviole wurde in geringem Maße zur Herstellung von Heilmitteln und Öl verwendet. In der Hauptsache wurde sie jedoch besonders wegen ihrer wohlriechenden Blüten angebaut.

Die Gewöhnliche Nachtviole kennt man in Finnland bereits aus der von Elias Tillandz erstellten Auflistung von Pflanzen der Region Turku aus dem Jahre 1683. Die gegenwärtigen Vorkommen der Gewöhnlichen Nachtviole stammen aus früherem Anbau.

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