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Gewöhnlicher Natternkopf

Echium vulgare

  • Familie: Raublattgewächse – Boraginaceae
  • Höhe: 30–90 cm.
  • Blüte: Blütenhülle recht groß, 5-zählig. Blumenkrone blau, manchmal blaurot oder weiß, von der Form her röhrenförmig, zumindest leicht spiegelsymmetrisch und etwas schief. Kelch tief eingeschnitten, Lappen nadelartig spitz und dicht borstig behaart. 4 oder 5 Staubblätter, die länger als die Blumenkrone sind, verwachsenblättriges Gynoeceum zweizählig. Eher lockere Rispe gebildet aus achselständigen einseitigen Dichasien, d. h. Wickeln.
  • Blätter: Wechselständig. Rosetten- und Grundblätter gestielt, die oberen Laubblätter sitzend. Blattspreite ungeteilt, linealisch-lanzettlich, einnervig, borstig behaart.
  • Frucht: Vierteilige Spaltfrucht. Teilfrüchtchen hart, leicht walzenförmig, faltig.
  • Standort: Wegränder, Dorfwiesen, Holzabladeflächen. Manchmal Zierpflanze.
  • Blütezeit: Juni–August.

In der Gattung des Natternkopfes (Echium) gibt es etwa 40 Arten. Die meisten Arten gibt es im Nahen Osten, in den Mittelmeerländern und im Gebiet Makaronesiens (Kanarische Inseln, Kap Verde und Madeira). Der Gewöhnliche Natternkopf ist ein mit dem Menschen eingeschleppter Ankömmling, der am besten auf warmen und gut wasserdurchlässigen Böden wie sandigen Trockenwiesen und Feldern gedeiht. Der Gattungsname Echium stammt vom griechischen Namen der bei Kreuzotterbissen angewendeten Heilpflanze.

Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine formenreiche, zweijährige Pflanze, die im ersten Sommer eine Grundrosette bildet und erst im folgenden Sommer blüht. Vom Aussehen her ist er verzweigt oder unverzweigt, stämmig und dicht behaart. Die rötlichbraune oder blaurote Hauptwurzel der Pflanzen färbt.

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