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Gifthahnenfuß

Ranunculus sceleratus

  • Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae
  • Höhe: 10–40 cm.
  • Blüte: Strahlig, ca. 5 mm breit. Die Blumenkrone wird aus fünf kleinen blass- oder grüngelben, länglichen Blütenblättern gebildet. Im Kelch fünf häutig berandete und behaarte Blätter. Blüten- und Kelchblätter sind gleich lang. Der Blütenstiel ist spärlich behaart. Der Blütenboden ist behaart und in der Fruchtphase besonders hoch. Mehrere getrennte Fruchtblätter. Viele Staubblätter.
  • Blätter: Die grundständigen Rosettenblätter sind lang- und kahlgestielt. Ihre Blattspreite ist kahl, glänzend und am Grund breit zulaufend – herzförmig. Die Rosette wird aus drei Blättern gebildet, die wiederum 2–3-teilig oder –zähnig sind. Die oberen Laubblätter sind sitzend, schmal eingeschnitten und ganzrandig.
  • Frucht: Rundliche, etwas abgeflachte, kahle und kurzborstige (0,1 mm) Nuss.
  • Standort: Stickstoffhaltige nasse Böden oder flaches Wasser, an Ställen, Pfützen, Gräben, Weideränder und Mülldeponien.
  • Blütezeit: Juni–September.

Der selten gewordene Gifthahnenfuß ist der giftigste der finnischen Hahnenfüße und zusammen mit der Art R. reptabundus sind sie die einzigen einjährigen finnische Hahnenfüße. Indigen ist er an den südlichen und südwestlichen Küsten, von wo er sich an vom Menschen beeinflusste stickstoffhaltige Standorte verbreitet hat.

Die im Gifthahnenfuß enthaltenen Ranunculine können manchmal recht schlimme Hautsymptome verursachen. Der Erzählung nach rieben die Bettler ihre Gesichter mit den Blättern der Pflanze ein, um hässliche Wunden zu bekommen. Ein hässliches und bedauernswertes Aussehen verbesserte ihr Einkommen. Das Artepitheton sceleratus bedeutet gefährlich.

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