Trifolium campestre

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Goldklee

Trifolium aureum

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae (Leguminosae)
  • Höhe: 15–35 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, 6–7 mm. Anfangs fünf goldgelbe, später gelbbraune Blütenblätter, von denen zuoberst die Fahne, seitlich die Flügel, zuunterst das aus zwei Blütenblättern gebildete Schiffchen, d. h. die Blüte ist schmetterlingsförmig. Fünf fast kahle, miteinander verwachsene Kelchblätter. 10 Staubblätter. Gynoeceum einblättrig. Blütenstand länglich, 12–20 mm.
  • Blätter: Dreifingrig. Fiederblättchen eiförmig, 1–1,5 cm lang. Das Endblättchen ist sitzend. Die lanzettlichen Nebenblätter (10–20 mm lang) sind am Stiel weitgehend miteinander verwachsen. Nebenblätter so lang wie der Blattstiel oder länger. Die Blattstellung ist wechselständig.
  • Frucht: Ungeöffnete Hülse, die im Kelchinnern verbleibt.
  • Standort: Trockene Wiesen, Wiesen am Hang, Wegränder.
  • Blütezeit: Juli–August.

Der Goldklee ist ein aufrechter, 2-jähriger, anliegend behaarter, im Binnenland wachsender Archäophyt. Er unterscheidet sich von anderen gelbblühenden Kleearten u. a. auf Grund seiner Blätter. Das Endfiederblättchen der Blätter ist nämlich sitzend.

Der Goldklee profitierte offensichtlich von der Rodung. Später fand er auch günstige Standorte an vegetationsfreien Wegrändern, auf Heufeldern, an Sandhängen u. ä. Orten in der Nähe von Anbauflächen. Der Goldklee ist eine regional bedrohte Art.

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