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Graugrüner Gänsefuß

Oxybasis glauca

  • Synonym: Chenopodium glaucum
  • Familie: Fuchsschwanzgewächse – Amaranthaceae
    (früher Gänsefußgewächse – Chenopodiaceae)
  • Höhe: 7–40 cm.
  • Blüte: Strahlig, klein, ca. 1 mm breit. Die grünliche, am Grund verwachsene Blütenhülle ist 3-5-blättrig. Blütenblätter kahl, häutig berandet und an der Spitze rund. Die kleinen dichten Blütenköpfchen befinden sich in den Blattachseln. Das Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat 2–3 Griffel. Gewöhnlich drei Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig, kurzstielig. Blattspreite eiförmig-dreieckig und buchtig oder schwach gezähnt. Auf der Oberseite grün, spärlich behaart, auf der Unterseite blaugrün-grau und dicht mit Blasenhaaren besetzt (mehlig).
  • Frucht: Rundliche, dünnwandige Nuss.
  • Standort: Gärten, an Ställen, Mülldeponien und Meeresufer.
  • Blütezeit: Juli–September.

Die Bestimmung der Gänsefüße (Chenopodium) ist manchmal problematisch. Zu den wichtigsten unterscheidenden Kennzeichen gehört der Aufbau der Samenwand. Die Gänsefüße werden leicht mit den Melden (Atriplex) verwechselt, von denen sie jedoch auf Grund ihrer Zweigeschlechtigkeit (die Melden sind eingeschlechtig) und dem Fehlen der für die Melden typischen Hüllblätter der Frucht zu unterscheiden sind. Bei den Melden sind die grundständigen Blätter gegenständig, bei den Gänsefüßen wechselständig.

Der Graugrüne Gänsefuß erhielt seinen Namen von der Färbung der Unterseite der Blätter (glaucum = blaugrün). Der Pflanzenstängel ist kahl und grüngestreift oder manchmal rot. Die Art ist ein einjähriger Kulturfolger und gedeiht am besten an ausgesprochen stickstoffhaltigen Standorten. Man trifft ihn oft auf Viehhöfen und Mülldeponien.

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