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Großblütiges Perlkörbchen

Anaphalis margaritacea

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 40–80 cm. Stängel steif aufrecht, unverzweigt, hellgrau flaumig.
  • Blüte: Pflanze zweihäusig (Stempel- und Staubblüten auf getrennten Exemplaren). Die Blüten bilden von den Deckblättern geschützte blütenartige, ca. 1 cm breite Körbchen. Randblümchen am Körbchen fehlen, Scheibenblüten gelblich, röhrenförmig. 5 Staubblätter. Gynoeceum verwachsenblättrig, ein Griffel, zwei Narben. Deckblätter überlappen sich in mehreren Reihen, zungenförmig, ganz hautartig, perlweiß, glänzend. Körbchen als dichte Doldentraube an der Spitze.
  • Blätter: Wechselständig, sitzend, kurz herablaufend. Blattspreite linealisch lanzettlich – schmal eiförmig, dreinervig, auf der Oberseite dunkel graugrün und kahl werdend, auf der Unterseite hell und bleibend zottig behaart, ganzrandig, Ränder nach unten gebogen.
  • Frucht: Schiffchenförmige, feinknotige, braune, unter 1 mm lange Nuss, an der Spitze mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten Härchen besetzt.
  • Standort: Höfe, Wegränder. Zierpflanze, manchmal Überbleibsel des Anbaus.
  • Blütezeit: Juli–Oktober.

Die Perlkörbchen sind Verwandte der in Finnland einheimisch wachsenden Katzenpfötchen und Ruhrkräuter. Die Heimat des Großblütigen Perlkörbchens liegt in Nordamerika und Nordostasien, in Finnland wird es recht verbreitet als Steingartenpflanze gezogen. Die Blütenstände der an karge und trockene Bedingungen angepassten Pflanze bleiben auch als Schnittblume in der Vase lange ansehnlich. Die Deckblätter des Körbchens sind papierartig hart, weswegen sie gut als Trockenblume geeignet ist. Sie zieht auch Schmetterlinge und andere Nektar trinkende Insekten an.

Als unveredelte Naturstaude braucht das Großblütige Perlkörbchen eigentlich keine Pflege und ist hinsichtlich des Standorts bescheiden. Auch in alten, sich selbst überlassenen und verwilderten Staudenbeeten hält sie lange mit den anderen Naturpflanzen mit. Das Großblütige Perlkörbchen verbreitet sich etwas über Ausläufer und hat sich stellenweise in Südfinnland in der Natur etabliert. Die Art ist zweihäusig, d. h. Samen werden nur gebildet, wenn sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen nahe beieinander stehen.

Das Großblütige Perlkörbchen ähnelt von den finnischen Naturpflanzen am meisten vielleicht dem Gemeinen Katzenpfötchen (Antennaria dioica), das an ähnlichen, eher trockenen und sonnigen Stellen gedeiht. Das Großblütige Perlkörbchen ist jedoch größer und hat keine Grundrosette, während wiederum die Katzenpfötchen am Grund eine deutliche Grundrosette haben.

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