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Großer Klappertopf

Rhinanthus angustifolius

  • Synonym: Rhinanthus serotinus
  • Familie: Sommerwurzgewächse – Orobanchaceae
    (früher Braunwurzgewächse – Scrophulariaceae)
  • Höhe: 30–50 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, ca. 20 mm lang. Hellgelbe, lange und nach oben gebogene, zweilippige Röhre. In der gebogenen Oberlippe zwei blaurote Zähne. Der Griffel des Gynoeceums oft aus der Blumenkrone herausstehend. Unterlippe dreiteilig. Vier miteinander verwachsene Kelchblätter. Seitlich flacher, dicker Kelch. Deckblätter der Blüten eiförmig, fast gelb. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Vier Staubblätter. Blüten in ährenartigen Blütenständen in den Achseln des Stängels und der Zweige.
  • Blätter: Gegenständig, sitzend, schmal eiförmig – fast linealisch. In den Blättern des Großen Klappertopfs befinden sich gewöhnlich 12–16 Nervpaare, bei der Unterart (ssp. apterus) sind es 15–25 Nervpaare.
  • Frucht: Braune, flache Kapsel im Innern des Kelchs.
  • Standort: Weg- und Grabenränder, Feldränder, Brachäcker, Wiesen am Meeresstrand.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Der einjährige Große Klappertopf ist ein gewöhnlich reich verzweigter und fast kahler Halbschmarotzer. Er saugt Nahrung aus den Wurzeln benachbarter Pflanzen. Der Große Klappertopf ist eine von der Farbe her gelbgrüne und am Stängel dunkelgefleckte Pflanze.

In Finnland wird er in zwei Varietäten eingeteilt. Der Große Klappertopf (var. vernalis) ist eine weit verbreitete, natürlich vorkommende Varietät. Var. apterus wiederum ist eine selten angetroffene und nördlichere Unkrautart. Der Große Klappertopf kommt in Finnland auf Wiesen am Meeresufer indigen vor.

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