Sanguisorba minor Sanguisorba minor Sanguisorba minor

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Großer Wiesenknopf

Sanguisorba officinalis

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 40–80 cm.
  • Blüte: Klein, strahlig. Blütenblätter fehlen. Vier dunkelrote Kelchblätter. 4 Staubblätter, Gynoeceum am Grund verwachsenblättrig, zweizählig. Blütenstand länglichrunde, dichte Ähre am Ende des Stängels.
  • Blätter: Wechselständig. Langstielig, unpaarig gefiedert, 3–6-paarig. Fiederblättchen gestielt, 2–4 cm lang, länglich-lanzettlich-eiförmig, am Grund herzförmig, gesägt, auf der Unterseite blaugrau, wachsbedeckt.
  • Frucht: Vom krugförmigen Blütenboden geschützte Nuss.
  • Standort: Feldränder, Gräben und Lagerflächen aus der Kriegszeit. Auch Zierpflanze.
  • Blütezeit: Juli–August.

Die Wiesenknopf-Arten (Sanguisorba spp.) sind mehrjährige, krautige Pflanzen mit Wurzelstock und aufrechtem Stängel. Zur Gattung gehören etwa 20 Arten, die meisten nordasiatisch. Der Große Wiesenknopf ist ein Überbleibsel aus früherem Anbau. Er wurde sowohl als Heil- wie auch als Zierpflanze verwendet. Die jungen Blätter sind wohlschmeckend mit leichtem Gurkenaroma. Man kann sie u. a. als Gewürz für Salat verwenden.

Den Kleinen Wiesenknopf (S. minor), der seltener als der Große Wiesenknopf ist, trifft man stellenweise auf Ǻland und in Südwestfinnland an.

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