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Hainveilchen

Viola riviniana

  • Familie: Veilchengewächse – Violaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 5–25 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, 1,4–2,5 cm lang, nickend. Die Blumenkrone ist von ihrer Gesamtfärbung her blau, innen weiß oder selten im Ganzen weiß. Sie wird aus fünf, sich einander verdeckenden Blättern gebildet. Der Sporn des unteren Blütenblatts ist kurz, dick, für gewöhnlich nach oben gekrümmt und die Gesamtfärbung der Blumenkrone heller. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist dreizählig. Fünf Staubblätter. Langstielige Blüten einzeln.
  • Blätter: Wechselständig. Rosettenblätter lang-, obere Laubblätter kurzstielig. Die Blattspreite ist breit herzförmig – fast nierenförmig, gekerbt. Die Nebenblätter sind linealisch lanzettlich, mit langen Spitzen, oft dicht bewimpert gezähnt.
  • Frucht: Sich bis zum Grund öffnende, dreiteilige Kapsel.
  • Standort: Junge Wälder, Laubwälder, Wiesen in Laubwäldern, frische Wiesen.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Insgesamt gibt es etwa 400 Arten von Viola spp (15 in Finnland). Sie sind meist Pflanzen kühler und gemäßigter Regionen sowie der tropischen Gebirge. Die meisten Veilchen werden durch Ameisen verbreitet.

Das Hainveilchen ist eine Pflanze der Laubwälder und laubwaldartiger Wälder. Zusätzlich trifft man es u. a. auf Wiesen an, wo es als kleinwüchsige Form auftritt. Die Breite der Blattspreite des Hainveilchens bleibt unter 4 cm, anders als beim größerblättrigen Wunderveilchen (V. mirabilis), das manchmal auf Standorten desselben Typs wächst. Vom Hundsveilchen (V. canina) kann man das Hainveilchen mit Hilfe der Nebenblätter unterscheiden: Die Nebenblätter des Hainveilchens sind dicht bewimpert gezähnt, die des Hundsveilchens gezähnt.

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