Reynoutria sachalinensis Reynoutria sachalinensis Reynoutria sachalinensis Reynoutria x sachalinensis

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Japanischer Staudenknöterich

Reynoutria japonica

  • Synonym: Fallopia japonica, Polygonum cuspidatum
  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige, zweihäusige, strauchartige krautige Pflanze. Bildet dichte Pflanzenbestände.
  • Höhe: 1–2,5 m. Stängel grün-rötlich, hohl, ab oberem Teil verzweigt, an den Knoten buchtig.
  • Blüte: Strahlig, etwa 5 mm breit. Fünf weiß-hellrote Blütenblätter. 8 Staubblätter. Verwachsenblättriges Gynoeceum mit drei Narben. Stempel- und Staubblüten auf getrennten Exemplaren. Blüten in Wirteln aus mehreren Blüten, die Trauben bilden. Blütenstand ein aus mehreren Trauben gebildetes, achselständiges, etwa 10 cm hohes Dichasium.
  • Blätter: Wechselständig. Blattspreite kurzstielig, breit eiförmig – dreieckig, stark und spitz zulaufend, kahl, 5–15 cm lang.
  • Frucht: Nuss 3–4 mm, bräunlich. Entwickelt sich selten.
  • Standort: Höfe, Gärten. Zierpflanze und Kulturflüchtling.
  • Blütezeit: September–Oktober.
  • Invasivitätsbewertung: Invasive gebietsfremde Art (Neophyt).

Der Japanische Staudenknöterich gehört zur Gattung der Flügelknöteriche (Fallopia) und zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Der wissenschaftliche Name der Familie stammt von den griechischen Worten „poly“ (viele) und „goni“ (Knie oder auch Anschluss) ab und bedeutet „vielgelenkig“, was man am Stängel der Arten der Familie, auch beim Japanischen Staudenknöterich, gut sieht. Noch besser sieht man die Vielgegliedertheit z. B. in der knotenreichen Wuchsform des gut bekannten Vogelknöterichs (Polygonum aviculare).

Der aus Ostasien stammende, schnell wachsende Japanische Staudenknöterich ist in Finnland eine Zierpflanze, die auch ohne Pflege lange an ihrem Platz bestehen bleiben und deren Pflanzenbestand sich sogar ausdehnen und in die nähere Umgebung auswildern kann. Man kann ihn auch an Mülldeponien oder an anderen Stellen, wo Bauschutt gelagert wurde, finden. Ein anderer in Finnland recht verbreiteter, angebauter Zierknöterich ist der Sachalin-Staudenknöterich (F. sachalinensis), der noch größer als der Japanische Staudenknöterich ist. Seine Blätter sind größer, am Grund herzförmiger und haben oft rote Nerven. Der Japanische Staudenknöterich und der Sachalin-Staudenknöterich können Kreuzungen bilden. Die Kreuzung erhielt den Namen Bastardstaudenknöterich (F. japonica x sachalinensis, auch F. x bohemica).

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