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Kahles Bruchkraut

Herniaria glabra

  • Familie: Nelkengewächse – Caryophyllaceae
  • Wuchsform: 1- oder kurzlebinge mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 1–3 cm.
  • Blüte: Strahlig. Fünf gelbgrüne, kleine, nadelförmige Blütenblätter. Fünf kahle Kelchblätter. 5 Staubblätter. Gynoeceum mit zwei Griffeln. Achselständige Blütenstände kugelförmig.
  • Blätter: Sitzend, klein, länglich eiförmig, mit Nebenblättern. Nebenblätter hautartig. Stellung der unteren Blätter gegenständig, der oberen Blätter wechselständig.
  • Frucht: Dünnwandige Nuss etwas länger als der Kelch. Ein glänzend schwarzer Samen.
  • Standort: Trockene Sandflächen, sandige Abhänge, Sandgruben und an Hafengleisanlagen.
  • Blütezeit: Juli–August.

Das Kahle Bruchkraut ist ein ein- oder mehrjähriger, am Boden anliegender Neophyt. Seine kleinen und unscheinbaren Blüten verleihen der Pflanze durch ihre große Zahl das typische gelbgrüne Aussehen. Das Kahle Bruchkraut ist auf vielen Arten und Wegen nach Finnland gekommen. An die Küste Südfinnlands kam die Pflanze als Ballastpflanze für Segelschiffe. Mit dem Militär zusammen kam sie u. a. aus Russland und Deutschland. Das Kahle Bruchkraut wurde zur Behandlung verschiedener Sekretions- und Geschlechtskrankheiten verwendet. Das Kahle Bruchkraut ist in der landesweiten Klassifizierung der bedrohten Arten als potenziell gefährdet eingestuft.

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