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Kalisalzkraut

Kali turgidum

  • Synonym: Salsola kali, Salsola turgidum
  • Familie: Fuchsschwanzgewächse – Amaranthaceae
    (früher Gänsefußgewächse – Chenopodiaceae)
  • Höhe: 5–30 cm.
  • Blüte: Strahlig, klein. Die weiße oder hautartige Blütenhülle wird aus fünf Blättern gebildet, die in der Fruchtphase ca. 4 mm lang sind. Der breite Mittelnerv der Blütenblätter setzt sich als Stachel fort.
  • Blätter: Untere wechselständig, obere gegenständig, sitzend. Die Blattspreite ist locker, kahl oder behaart, mehr als 1 mm breit, ca. 20 mm lang, linealisch-fadenförmig, am Grund nach oben gekielt und an der Spitze mit spitzem Stachel.
  • Frucht: Braune, tassenförmige Nuss mit einem Samen. Die Blütenblätter, die auf dem Rücken in Längsrichtung ein breites Anhängsel tragen, winden sich um die Nuss.
  • Standort: Sandige Meeresufer und Algenwälle.
  • Blütezeit: Juli–August.

Außer auf Åland ist das Kalisalzkraut in ganz Finnland geschützt.

In Finnland trifft man zwei einjährige Unterarten des Kalisalzkrauts an, von denen das Kalisalzkraut (ssp. kali) deutlich verbreiteter ist, auch wenn es nur auf einem begrenzteren Gebiet vorkommt. Das Ruthenische Salzkraut, Kali tragus (Salsola tragus) unterscheidet sich vom Kalisalzkraut auf Grund der weicheren und im Vergleich schmäleren Blätter und der stachellosen Blütenhülle (auch Mittelnerv undeutlich). Der Gattungsname Salsola bedeutet salzig und das Artepitheton kali bezeichnet die sodahaltige Asche der Pflanze. Die Pflanze wurde beispielsweise in Frankreich und Spanien zur Sodaherstellung verwendet.

Die Salzkräuter sind nicht wie z. B. die Queller (Salicornia spp.) oder die Soden (Suaeda spp.) Salzpflanzen (halophyten). Sie wachsen lieber an etwas höher gelegenen Stränden auf Algenanhäufungen oder Sand. Das Salzkraut ist auch eine sog. Pionierart von Dünen, die durch das Festhalten von Sand die erste Dünenphase bereitet.

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