Hylotelephium ewersii

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Kaukasusfetthenne

Phedimus spurius

  • Synonym: Sedum spurium
  • Familie: Dickblattgewächse – Crassulaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze. Bildet teppichartige Pflanzenbestände.
  • Höhe: 7–15 cm. Stängel schlaff–aufsteigend, Wurzeln bildend.
  • Blüte: Blumenkrone strahlig, hellrot (selten weiß), ca. 1–1,5 cm breit; fünf Blütenblätter, 10–12 mm lang. Fünf Kelchblätter. 10 Staubblätter. Gynoeceum mit getrennten Blättern, 5 Fruchtblätter. Blütenstand lockeres, doldenartiges Dichasium.
  • Blätter: Gegenständig, kurzstielig – sitzend. Blattspreite eiförmig – länglich – rautenförmig, flach, fleischig, kahl, an der Spitze stumpf gezähnt, bewimpert.
  • Frucht: Hülse mit vielen Samen, von denen fünf zusammen.
  • Standort: Felsen, Mauern, steile Abhänge. Zierpflanze, recht oft verwildert.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Zur Gattung der Fetthennen gehören etwa 600 Sukkulentenarten, von denen acht in Finnland einheimisch sind. Viele Dickblattgewächse sind beliebte Pflanzen für den Stein- und Felsengarten und auch in Finnland werden stattliche 45 Arten oder Sorten, viele recht selten, als Stauden gepflanzt. Manche der in Finnland gepflanzten Arten trifft man recht verbreitet als Überreste einer Kultur oder als Kulturflüchtlinge auch außerhalb der Gärten an. Auf die Entwicklungsstufen der Kulturflüchtlinge wurde bisher äußerst wenig Aufmerksamkeit gerichtet im Vergleich zu den ursprünglich vorkommenden Wildpflanzen, aber die ersten Erwähnungen von ausgewilderten Kaukasusfetthennen stammen dennoch schon aus der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die Kaukasusfetthenne ist ihrem Namen entsprechend im Kaukasus beheimatet, wo sie an schattigen und nährstoffreichen Felswänden wächst. Sie ist wohl im Moment das beliebteste und verbreitetste Dickblattgewächs in den finnischen Gärten. Außerhalb der Gärten wächst sie in Südfinnland auf Felsen. Die Blüten der Naturform der Kaukasusfetthenne sind hellrot, bei den kultivierten Sorten jedoch können sie auch weiß oder dunkelrot sein. Tagfalter, Bienen und Hummeln fressen gerne an den Blüten der Dickblattgewächse, die Kaukasusfetthenne hat einen besonders guten Ruf als Schmetterlingsanlocker. Die Ewers-Fetthenne (Hylotelephium ewersii) ist eine andere, seit Langem in Finnland angebaute, niedrig wachsende, rotblütige Steingartenpflanze, die man ab und an als Kulturflüchtling trifft. Sie stammt ursprünglich aus den Gebirgen Zentralasiens, in der finnischen Natur ist sie etwas südlicher als die Kaukasusfetthenne.

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