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Kleine Brennnessel

Urtica urens

  • Familie: Brennnesselgewächse – Urticaceae
  • Höhe: 10-50 cm.
  • Blüte: Eingeschlechtig. Staubblüte: Die kurzstielige Blütenhülle wird aus vier behaarten und durchscheinenden Blättern gebildet. An jedem Blütenblatt befindet sich ein Staubblatt, dessen Staubfaden in der Knospenphase nach innen gewunden ist. Stempelblüte: Die stiellose vierzählige Blütenhülle wird aus zwei kleinen und zwei größeren behaarten Blättern gebildet. An den größeren Blütenblättern befindet sich oft jeweils ein Brennhaar. Das Gynoeceum hat eine Narbe und der Fruchtknoten ist einfächerig.
  • Blätter: Kreuzweise gegenständig, ungeteilt, gestielt und mit Nebenblättern. Die Blattspreite ist länglich oder rundlich, am Grund spitz zulaufend, mit kurzer Spitze, gesägt und beidseitig spärlich mit Brennhaaren besetzt. Der Stiel ist ca. 2/3 so lang wie die Spreite und die Blattspreite ca. 1,5 Mal so lang wie breit.
  • Frucht: Länglich-tropfenförmige, flache und gelb-braune Nuss.
  • Standort: Gärten, Anbauflächen und Höfe.
  • Blütezeit: Juli-September.

Die Kleine Brennnessel ist eine einjährige, gewöhnlich zweihäusige, als Kulturfolger alter Kultur selten gewordene Pflanze. Ihr Stängel ist oft verzweigt und die Blütenstände sind kürzer als der Blattstiel. Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum, hat sich aber wirkungsvoll bis nach Neuseeland ausgebreitet. Die Kleine Brennnessel wurde in den Haushalten nicht so viel verwendet wie die verbreitetere Große Brennnessel (U. dioica). Ihre jungen Triebe wurden jedoch u. a. wie Spinat und getrocknet als Viehfutter verwendet. Auch für den Einsatz als Heilpflanze gibt es in der Literatur Hinweise.

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