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Kleiner Gelbstern

Gagea minima

  • Familie: Liliengewächse – Liliaceae
  • Höhe: 7–15 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die gelbe Blütenhülle wird aus sechs Blättern gebildet, die an der Außenseite etwas grünlich, schmal länglich, an der Spitze spitz zulaufend und spitz, am Grund behaart, ca. 10-15 mm lang sind. Das dreizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig, mit drei Naben. Sechs Staubblätter. Blütenstand Dolde mit wenig Blüten.
  • Blätter: Am Stängelgrund ein grundständiges Blatt, das gewöhnlich etwas länger als der Stängel ist, 1-3 mm breit, linealisch, an der Spitze spitz zulaufend und spitz, flach, ganzrandig, kahl. Von den Deckblättern am Grund des Blütenstands ist eines deutlich größer als die anderen.
  • Frucht: Kantige, dreifächerige Kapsel.
  • Standort: Laubwälder an Ufern und Bachläufen, frische Wiesen, Wegränder, steinige Heiden, Höfe, Parkanlagen.
  • Blütezeit: (April–)Mai.

Der mehrjährige Kleine Gelbstern blüht zeitig im Frühjahr. Als sein Überwinterungsorgan fungiert eine bereits im Juni gereifte Zwiebel. Die sich leicht ablösenden Seitenzwiebeln helfen der Pflanze, sich im Zusammenhang mit Bodenbearbeitung o. ä. in der Umgebung auszubreiten.

Die Art unterscheidet man von den anderen Gelbsternen mit Hilfe ihrer kleinen Größe, der spitz zulaufenden Blütenblätter und des schmalen grundständigen Blatts. Der Kleine Gelbstern profitiert vom menschlichen Einfluss, indem er sich auf humushaltigen Böden in Parkanlagen und Gärten niederlässt.

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