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Kleiner Klee

Trifolium dubium

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae (Leguminosae)
  • Wuchsform: Einjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 5–20 cm. Stängel schlaff–aufsteigend, dünn, spärlich behaart.
  • Blüte: Blumenkrone zweiseitig symmetrisch, hellgelb, später gelbbraun, 3–4 mm lang, am Grund verwachsenblättrig, schmetterlingsartig (fünf Blütenblätter, von denen zuoberst die Fahne, seitlich die Flügel und zuunterst das aus zwei Blütenblättern gebildete Schiffchen); Fahne ohne Furchen, Flügel am Schiffchen anliegend. Kelch fünfteilig. 10 Staubblätter. Gynoeceum einblättrig und mit einer Narbe. Blütenstand langstielige, eher lockere Traube mit 3–15 Blüten.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt, mit Nebenblättern. Blattspreite dreifach gefiedert; Fiederblättchen verkehrt eiförmig, Endblättchen gestielt. Nebenblätter weitgehend mit dem Stiel verwachsen, etwa so lang wie der Blattstiel.
  • Frucht: Ungeöffnete Hülse, die im Kelchinnern verbleibt.
  • Standort: Häfen, Brachland, Zierrasen.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Die Gattung der Kleearten ist mit fast 300 Arten die umfangreichste der Schmetterlingsblütengewächse. Die meisten sind aus den gemäßigten Teilen der nördlichen Erdhalbkugel, aus den subtropischen Teilen stammt allerdings ein großer Teil der einjährigen Arten. Der Kleine Klee ist bereits in den südlichen Teilen Skandinaviens eine recht verbreitete Zierde von Rasen und Höfen. Nach Finnland kam er zumindest im Ballast für die Segelschiffe, in den Nachschubzügen der deutschen Kriegstruppen, mit Grassamen und in Wurzelballen von Gartenpflanzen. Meist ist es bei vereinzeltem Auftreten geblieben und nur auf Åland ist es der Art gelungen, sich zu etablieren. Das finnische Binnenklima scheint einfach zu streng zu sein, da man bei der schlaffen Wuchsart und der Niedrigkeit des Kleinen Klees davon ausgehen könnte, dass er auch auf sorgfältig gepflegten Rasenflächen und anderswo im menschlichen Einflussbereich gedeihen würde.

Die etwas verbreitetere, kleine gelbblühende Art unter den finnischen Kleearten, der Feldklee (T. campestre) ähnelt dem Kleinen Klee stark. Der Blütenstand des Feldklees ist jedoch größer, mit 10–30 Blüten, die Blumenkrone ist dunkler und seine Fahne ist deutlich gefurcht. Den Goldklee (T. aureum) unterscheidet man vom Kleinen Klee für gewöhnlich deutlich anhand seiner Größe; Ungeachtet seiner Kleinheit sind die Nebenblätter der Blätter des Kleinen Klees größer. Zusätzlich ist beim Kleinen Klee das Endblättchen gestielt (beim Goldklee sitzend).

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