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Kleines Springkraut

Impatiens parviflora

  • Familie: Springkrautgewächse – Balsaminaceae
  • Höhe: 20–50 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, 10–15 mm lang. Die hellgelbe Blumenkrone wird aus fünf Blättern, von denen die unteren zwei teilweise zu einer Unterlippe miteinander verwachsen sind und das oberste helmartig ist, gebildet. Kelch fünfzählig, zwei Kelchblätter fast völlig verkümmert, zwei klein, grün, das unterste bildet einen sackförmigen geraden Sporn. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist fünfzählig. Fünf um den Fruchtknoten herum miteinander verwachsene Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt, kahl, die meisten am Oberteil des Stängels. Die Blattspreite ist länglich-eiförmig, dünn, am Rand eng gezähnt (20–30 Zähne auf jeder Hälfte). An der Spitze der Zähne am Blattrand ist ein kurzer Stachel.
  • Frucht: Aufrechte, fünfteilige, schotenartige Kapsel, die bei Reife entlang der Säume aufbricht und die Samen in die Luft schleudert.
  • Standort: Parkanlagen, Höfe, Wegränder, Brachland.
  • Blütezeit: Juli–September.
  • Invasivitätsbewertung: Invasive gebietsfremde Art (Neophyt).

Das einjährige Kleine Springkraut ist ein giftiger Neophyt. Es stammt aus Mittelasien. Die Art wurde im 19. Jahrhundert in die botanischen Gärten Mitteleuropas gebracht, von wo aus sie später in die Natur verwilderte. Nach Helsinki kam das Kleine Springkraut wahrscheinlich in den 1850er Jahren von St. Petersburg her. Die Art bildet für gewöhnlich reine Pflanzenbestände, da andere Pflanzen die wirkungsvolle Beschattung durch das Kleine Springkraut nicht vertragen.

Das Echte Springkraut (Impatiens noli-tangere) unterscheidet man vom Kleinen Springkraut z. B. auf Grund der achselständigen, sich unter die Deckblätter biegenden Blütenstände und seines von einem Kelchblatt gebildeten, an der Spitze hakigen Sporns.

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