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Kleines Wintergrün

Pyrola minor

  • Familie: Wintergrüngewächse – Pyrolaceae
  • Höhe: 5–20 cm.
  • Blüte: Kugelförmig, nickend, 5–7 mm lang. Die rötliche oder weiße Blumenkrone wird aus fünf getrennten Blättern gebildet. Das Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel. Griffel des Fruchtblatts gerade, kürzer als die Blumenkrone, nicht aus der Blüte herausstehend. Die Narbe ist fünfteilig. Acht oder zehn Staubblätter. Blütenstand aufrechte, dichte, etwa fünfblütige Traube.
  • Blätter: Rosettenblätter gestielt, überwinternd. Blattstiel herablaufend, so lang wie die Spreite. Blattspreite 2–5 cm lang, breit länglich – rund, am Rand schwach gezähnt. Die Blätter des Blütenstiels sind klein, sitzend, schuppenartig.
  • Frucht: Sich fünfteilig öffnende Kapsel.
  • Standort: Frische, laubwaldartige und etwas versumpfende Heidewälder, Fichtenmoorwälder.
  • Blütezeit: Juni–Juli.

Die Wintergrüngewächse sind mehrjährige krautige Pflanzen, selten Zwergsträucher. Der Name Wintergrün kommt von den ledrigen überwinternden Rosettenblättern. In der Gattung der Wintergrünpflanzen (Pyrola) gibt es 35 Arten, alle auf der nördlichen Erdhalbkugel. Das Kleine Wintergrün ist eine recht anspruchsvolle, einen feuchten Standort verlangende Art. Es ist fast vollkommen selbstbestäubend. Von den anderen Wintergrünarten unterscheidet man es auf Grund seiner kleinen Größe, der kugelförmigen Blüten und des Griffel des Fruchtblattes, den man in der Blüte fast nicht sieht.

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