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Kleinfrüchtiges Klettenlabkraut

Galium spurium

  • Name auch: Kleinfrüchtige Kletten-Labkraut, Acker-Labkraut, Saat-Labkraut, Unechtes Labkraut, Grünblüten-Labkraut
  • Familie: Rötegewächse – Rubiaceae
  • Höhe: Der schlaffe Stängel ist 20–70 cm lang.
  • Blüte: Strahlig, verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, ca. 1 mm breit. Die gelbgrüne oder grünlichweiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die am Grund miteinander verwachsen, schmal dreieckig, am Ende spitz sind. Kein Kelch. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig. Zwei Griffel. Vier zwischen den Lappen der Blumenkrone angewachsene Staubblätter.
  • Blätter: Quirlständig um den Stängel herum, sitzend. In den Wirteln sind gewöhnlich 6–9 Blätter. Die Blattspreite ist linealisch-lanzettlich, brüchig, stachlichspitzig und hakig–behaart.
  • Frucht: Spaltfrucht aus zwei recht kugelförmigen Teilen, die an der Oberfläche hakig-behaart oder selten kahl ist.
  • Standort: Felder, Gärten, Brachland.
  • Blütezeit: Juni–September.

Das Kleinfrüchtige Klettenlabkraut ist ein einjähriges Unkraut. Es haftet sich mit Hilfe seiner an der Spitze hakigen Härchen fest an den umgebenden Bewuchs an. Die volkstümlichen finnischen Namen der Art wie „Teergras“ und „Windegras“ beschreiben sehr gut dieses sich an Kleidung u. ä. lästig anhaftende Unkraut. Die Früchte werden wirkungsvoll mit Hilfe ihrer Hafteigenschaften verbreitet.

Das Kleinfrüchtige Klettenlabkraut ist in Finnland ein Archäophyt, der der Verbreitung des Getreideanbaus bis in die nördlichsten Landesteile folgte. Die Art ist leicht mit seinem südlicheren Verwandten, dem Klettenlabkraut (G. aparine) zu verwechseln, dessen Blumenkrone weiß und die Hakenhärchen der Teilfrüchtchen am Grund dick sind.

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