© Copyright: Bilder: Jouko Lehmuskallio.
All rights reserved.

Klettenlabkraut

Galium aparine

  • Name auch: Kletten-Labkraut, Klebkraut
  • Familie: Rötegewächse – Rubiaceae
  • Höhe: Schlaffer Stängel 30-120 cm lang.
  • Blüte: Strahlig, verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln, 1,5-2 mm breit. Die weiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die am Grund miteinander verwachsen, abgerundet dreieckig, am Ende spitz sind. Kein Kelch. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig. Zwei Griffel. Vier zwischen den Lappen der Blumenkrone angewachsene Staubblätter.
  • Blätter: Quirlständig um den Stängel herum, sitzend. In den Wirteln sind gewöhnlich 4-8 Blätter. Die Blattspreite ist schmal länglich – verkehrt eiförmig, stachlichspitzig und auf der Oberseite, am Rand sowie auf der Unterseite am Mittelnerv hakig-behaart.
  • Frucht: Spaltfrucht aus zwei recht kugelförmigen Teilen, die an der Oberfläche hakige, am Grund dicke Haare trägt.
  • Standort: Algenwälle am Meeresstrand, Ufergebüsch, Uferlaubwälder. Auch Felder, Mühlen und Holzabladeflächen.
  • Blütezeit: Juni-September.

Das einjährige Klettenlabkraut ist eine Pflanze mit vielen Subspezies. Die Art ist in West- und Mitteleuropa ein recht ärgerliches Unkraut. In Finnland ist sie auf Grund ihrer Seltenheit für die Landwirtschaft nicht schädlich. Ursprüngliche Standorte sind die Blasentangwälle am Meeresstrand. Mit Hilfe ihrer an der Spitze hakigen Früchte hat sich das Klettenlabkraut von seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet aus deutlich ausgebreitet.

Das in Finnland schädliche Unkraut, das Kleinfrüchtige Klettenlabkraut (Galium spurium) ähnelt dem Klettenlabkraut sehr. Die Arten können jedoch auf Grund der kleinen (ca. 1 mm breiten) und für gewöhnlich grünlichweißen Blumenkrone des Kleinfrüchtigen Klettenlabkrauts unterschieden werden. Die Hakenhaare seiner Früchte sind am Grund nicht dick. Die Blätter der in Finnland vorkommenden Rötegewächse (Familie Rubiaceae) scheinen quirlständig um den Stängel herum zu stehen. Tatsächlich befinden sich in den Blattgründen des Stängels nur zwei gegenständige Blätter. Die anderen im selben Wirtel stehenden, vollkommen den Laubblättern ähnelnden Organe sind Nebenblätter.

Die Rötegewächse ähneln sehr ihren nahen Verwandten, den Meiergewächsen (Asperula spp.). Die Gattungen können am einfachsten auf Grund der Form der Blumenkrone der Blüte voneinander unterschieden werden. Die Blumenkronen der Meiergewächse sind langröhrig, trichterförmig. Die Blumenkronen der Rötegewächse sind verwachsenblättrig mit kurzer Kronröhre und flachen Kronblattzipfeln oder kurzröhrig.

Andere Arten derselben Gattung
Andere Arten derselben Familie

Follow us!



Arten bestimmen!

Sivun alkuun / Top of the page