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Knackerdbeere

Fragaria viridis

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Höhe: 5–20 cm, Ausläufer etwa 1–2 m lang oder können auch fehlen.
  • Blüte: Strahlig, Durchmesser etwa 2 cm, Blütenhülle fünfzählig. Gelbweiße Blütenblätter breit, an der Spitze rund. Kelchblätter länglich, mit langen Spitzen und behaart, innere Kelchblätter linealisch schmal. 20 Staubblätter und viele getrennte Fruchtblätter. Blütenboden behaart. Blütenstand lockere Doldentraube.
  • Blätter: Blätter als Rosette, langstielig, dreifach gefiedert. Blattstiele behaart. Fiederblättchen länglich, stachlich-gezähnt, (endständiger Zahn kleiner als die anderen), beidseitig eng anliegend behaart. Unterseite dichtbehaart.
  • Frucht: Rötliche, behaarte, sich schwer vom Stiel lösende Scheinbeere, Nüsse im vorderen Teil der Beere.
  • Standort: Trockenwiesen, Wegränder, trockene Wiesenhänge. Kalkliebend.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Die Erdbeeren (Fragaria spp.) ähneln stark den Fingerkräutern (Potentilla spp.). Beide besitzen oberirdische Ausläufer, oft dreifingrige Blätter und einen vergrößerten Blütenboden.

Die Knackerdbeere ist eine in Finnland auf die Stieleichenzone beschränkte kalkliebende Pflanze mit Ausläufern. Sie gedeiht wie die Walderdbeere (F. vesca) auf trockenen Wiesen und an Wegrändern. Man unterscheidet sie von der Walderdbeere durch die behaarten Beeren und die deutlich größeren, etwas gelblichen Blüten. Die Blütenblätter der Knackerdbeere haben längere Zähne als die Walderdbeere. Die Arten können sich miteinander kreuzen. Die Kreuzung trägt keine Früchte, vermehrt sich jedoch vegetativ über Ausläufer.

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