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Krause Distel

Carduus crispus

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Zweijährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 50–180 cm.
  • Blüte: Das von den Deckblättern geschützte, strahlige, halbkugelförmige, 1,5–2,5 cm breite Körbchen besteht aus zahlreichen Scheibenblüten mit einem wimpernartigen Spreublatt an deren Grund. Die purpurrote Blumenkrone ist verwachsenblättrig, röhrenförmig, fünfteilig. Ein Lappen länger als die anderen. Kelch zu unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen umgebildet. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel und zwei Narben. Fünf Staubblätter, die Staubbeutel sind miteinander zu einer Röhre um den Griffel herum verwachsen.
  • Blätter: Wechselständig. Untere Blätter kurzstielig, obere sitzend. Die Stielränder sind herablaufend. Die Blattspreite ist länglich, fiederspaltig-fiederteilig, manchmal nur gezähnt, an den Rändern stachlig, auf der Oberseite spärlich behaart, auf der Unterseite für gewöhnlich weiß behaart.
  • Frucht: Gelb–braune, etwas abgeflachte, glatte, ca. 3 mm lange Nuss, an deren Spitze 8–12 mm lange, unverzweigte oder nur schwach verzweigte kurze Härchen.
  • Standort: Höfe, Felder, Brachland, Umgebung von Ansiedlungen, Wegränder.
  • Blütezeit: Juli–September.

Die Krause Distel kam aus der Gegend des Weißen Meers im Zuge des Handels im 18. bis 19. Jahrhundert nach Finnland. Die zweijährige Krause Distel ist eine stachlige oder grobbehaarte Kulturfolgerpflanze, die stickstoffhaltige Böden bevorzugt. Hat sie ein Mal geblüht, stirbt die Pflanze. Ihre äußeren Schuppen sind linealisch lanzettlich, stachelspitzig, aufrecht oder mit auseinander stehenden Spitzen und etwas netzartig zottig behaart. Die Blattscheiden des Stängels sind stachlig. Die Samen der Disteln sind Winternahrung für Vögel, besonders für Zeisige (Carduelis).

Die Disteln ähneln sehr den Kratzdisteln (Cirsium spp.). Als ein Unterschied haben die Disteln einen mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzten Pappus (umgebildeter Kelch), der Pappus der Kratzdisteln ist gefiedert behaart. Der Stängel der Disteln ist gewöhnlich stark herablaufend.

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