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Krauser Ampfer

Rumex crispus

  • Familie: Knöterichgewächse – Polygonaceae
  • Höhe: 40–120 cm.
  • Blüte: Gewöhnlich zweigeschlechtig. Das Gelenk des Blütenstiels ist am Blattgrund. Die Blütenhülle wird aus zwei dreiblättrigen Wirteln gebildet. Die Blätter des äußeren Hüllenwirtels sind klein und zurückgerollt oder etwas nach außen zeigend. Der innere Wirtel bildet die Valven, deren Blätter rund dreieckig, am Grund etwas herzförmig und fast ganzrandig sind. Am Mittelnerv der Blätter ist für gewöhnlich ein großer Knoten. Manchmal ist der Knoten nur an einem Blatt groß und an den anderen beiden klein oder er fehlt. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist dreizählig und hat drei Griffel. Sechs Staubblätter.
  • Blätter: Die Grundblätter sind wechselständig, langstielig und beidseitig rau. Die Blattspreite ist höchstens vier-fünf Mal so lang wie breit, länglich lanzettlich, am Grund stumpf oder spitz zulaufend und an den Rändern ausgesprochen gefurcht oder manchmal fast ungefurcht.
  • Frucht: Kastanienbraune, scharf dreikantige, glänzende Nuss.
  • Standort: Ufer, Felder, Brachland und Wegränder.
  • Blütezeit: Juli–August.

Der Krause Ampfer ist eine mehrjährige Pflanze. Er wächst gerne in der Nähe von Blasentangansammlungen und Vogelfelsen an Meeresstränden, wo der Stickstoffumsatz schnell ist. Die Pflanze verbreitet sich besonders über den Wasserweg. Die Knoten in den Valven werden als hilfreiche Konstruktion für das Schwimmen angesehen. Spät im Herbst blühende Exemplare sind nach Art der anderen Ampfer mit kräftigem Stängel Wintersteher.

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