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Liebstöckel

Levisticum officinale

  • Familie: Doldengewächse – Apiaceae (Umbelliferae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 100–250 cm.
  • Blüte: Strahlig. Fünf gelbe getrennte Blütenblätter. Spitze der Blütenblätter nach innen gerollt. Keine Kelchblätter. 5 Staubblätter. Gynoeceum zweiblättrig. Blütenstand ist eine Doppeldolde. Dolden erster und zweiter Ordnung mit Hülle.
  • Blätter: Gestielt. Die Blattspreite ist schmal dreieckig, einfach oder doppelt unpaarig gefiedert. Fiederblättchen lanzettlich, schwach grob gezähnt oder dreiteilig. Blattgrund scheidenartig. Die Blattstellung ist wechselständig.
  • Frucht: Zweiteilige Spaltfrucht. Eiförmige, flache Frucht (5–7 mm lang), Rückenriefen stumpf oder schmal häutig berandet.
  • Standort: Höfe, Wände von Wirtschaftsgebäuden, Gärten.
  • Blütezeit: Juli–August.

Der Liebstöckel ist eine mehrjährige, verzweigte, kahle und würzig riechende Gewürzpflanze. Der Liebstöckel wurde bereits im Mittelalter in den Klostergärten Mitteleuropas als Heilpflanze angebaut. In Finnland kennt man den Liebstöckel als Kulturpflanze, besonders in Südwestfinnland. Die Blüten, Blätter und Früchte des Liebstöckels können als Gewürz und seine Blattstängel wie Sellerie verwendet werden.

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