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Löwenzähne

Taraxacum spp.

  • Familie: Korbblütengewächse – Cichoriaceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–50 cm.
  • Blüte: Das von den Deckblättern geschützte, recht große Körbchen besteht aus zahlreichen Zungenblüten. Die gelbe Blumenkrone ist verwachsenblättrig, an der Spitze zungenförmig und fünfzähnig. Die Zunge der Blumenkrone der randständigen Blüten ist oft auf der Unterseite grau- oder rotgestreift. Kelch zu unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen umgebildet. Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig und hat einen Griffel und zwei Narben. Fünf Staubblätter. Die Staubbeutel der Staubblätter sind miteinander zu einer Röhre um den Griffel herum verwachsen.
  • Blätter: Als Grundrosette, sich zu einem Stiel verschmälernd. Die Blattspreite ist für gewöhnlich schmal länglich – schmal verkehrt eiförmig, am Rand wechselnd fiederspaltig, manchmal linealisch und ganzrandig.
  • Frucht: Schmal verkehrt eiförmige, 3–6 mm lange, knotige Nuss. An der Spitze befindet sich ein aus einfachen Härchen gebildeter Haarkranz (Pappus d. h. umgebildeter Kelch) mit Stängel, 2–4 Mal so groß wie die Nuss.
  • Standort: Wechselt ja nach Kleinart. Oft im Bereich menschlichen Einflusses wie auf Wiesen, an Wegrändern und auf Brachland. Auch viele indigene Kleinarten, z. B. an Ufern und in Feuchtgebieten.
  • Blütezeit: (April–)Mai–Juli(–September).

Der Löwenzahn ist eine mehrjährige Stängelpflanze. Der Blütenstiel ist hohl. Die Hauptwurzel der Pflanze ist aufrecht und für gewöhnlich ausgesprochen kräftig. Alle Pflanzenteile enthalten Milchsaft. Die Wurzel des Löwenzahns wurde als Kaffee-Ersatz geröstet und die jungen Blätter eignen sich als Salat.

Die Löwenzähne sind in ganz Finnland sehr verbreitet. Vom Löwenzahn gibt es in Finnland eine Gruppe von ca. 500 Kleinarten, deren genaue Bestimmung schwierig ist. Bei der Bestimmung richtet sich das Augenmerk u. a. auf die Stellung der Deckblätter, die Größe des Körbchens, die Farbtöne und Breite der Blumenkrone sowie das Fehlen von Blütenstaub. Viele in Finnland früher vorgekommene Löwenzähne sind im Zuge von Kriegen in Häfen eingeschleppt worden und seither schon wieder verschwunden. Auch neue Arten werden jährlich gefunden.

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