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Maiglöckchen

Convallaria majalis

  • Familie: Spargelgewächse – Asparagaceae
    (früher Maiglöckchengewächse – Convallariaceae)
  • Höhe: 15–25 cm.
  • Blüte: Glockenartig oder fast kugelförmig, stark duftend. Die dicke und ca. 6 mm lange Blütenhülle besteht aus sechs miteinander verwachsenen Blättern. Das Gynoeceum ist verwachsenblättrig, dreizählig und hat einen Griffel und eine Narbe. Sechs Staubblätter, Staubfäden am Grund der Blütenhülle angewachsen. Blütenstand ist eine ca. 10-blütige, scheinbar einseitige Traube, Blüten nickend, Blütenstiele kurz.
  • Blätter: Zwei Blätter pro oberirdischer Trieb. Sitzend, Grund scheidenartig. Die Blattspreiten sind länglich-lanzettlich, am Ende spitz, ganzrandig und parallelnervig, 10–20 cm lang. Am Stängelgrund vier oder fünf helle oder rötliche, schuppenartige Niederblätter.
  • Frucht: Orangefarbene-rote, kugelförmige, saftige Beere.
  • Standort: Trockene und frische Heidewälder, Waldränder, steinige Abhänge, Wegränder, Laubwälder, Wiesen in Laubwäldern. Auch Zierpflanze.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Das Maiglöckchen ist Finnlands Nationalblume. Seine schönen und stark duftenden Blüten werden sowohl in Frühlingsblumensträußen als auch in der Parfümindustrie verwendet. Das Maiglöckchen ist jedoch eine außerordentlich giftige Pflanze. Es überwintert und vermehrt sich auch mit Hilfe seines unterirdischen Wurzelstocks. Die Samen der Art keimen gut, so dass auch die geschlechtliche Vermehrung üblich ist. Nach dem Keimen entwickelt der Pflänzling zuerst blütenlose Triebe. Später kommt aus der Achsel des schuppenartigen Niederblattes ein kantiger Blütenstängel hervor.

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