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Mäuseschwänzchen

Myosurus minimus

  • Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae
  • Höhe: 3–12 cm.
  • Blüte: Ährenartig, strahlig, 5–8 mm breit. Die Blumenkrone wird aus fünf gelbweißen oder rötlichen, röhrenförmigen Blättern gebildet, an deren Grund unterhalb des Ansatzpunktes ein Nektarsporn sitzt. Fünf grünliche Kelchblätter. Der Blütenboden wird während der Fruchtphase bis zu 5 cm lang. Mehrere getrennte Fruchtblätter. Fünf oder mehr Staubblätter.
  • Blätter: Langstielig und kahl, bilden eine Grundrosette. Blattspreite kaum breiter als der Stiel, linealisch und ganzrandig.
  • Frucht: Oft spärlich behaarte, braune Nuss. Die Nüsse sitzen gegeneinander gedrückt im Blütenboden, der zu einer „mäuseschwanzartigen” Form verlängert ist.
  • Standort: Trockene Wiesen, steinige Höfe, Felder, Brachäcker, Gärten, Wegränder und Vogelsitzfelsen in den Schären.
  • Blütezeit: Mai–Juni.

Das Mäuseschwänzchen ist eine selten gewordene, überwinternd einjährige (winterannuelle) Pflanze, die den Kultureinfluss sucht. Sein wissenschaftlicher Name „kleines Mäuseschwänzchen” rührt vom Aussehen des in der Fruchtphase wachsenden Blütenbodens und des Gynoeceums her. Der an einen Schwanz erinnernde Blütenboden bleibt noch lange nach dem Absterben der Blätter erhalten.

Das Mäuseschwänzchen gedeiht nicht auf saurem Boden, sondern verlangt einen neutralen und stickstoffreichen Nährboden. Die Art ist von den Schären aus ins Binnenland an anthropogen veränderte Standorte gewandert. Die Pflanze produziert reichlich keimfähige Samen und kann sich an einem günstigen Platz schnell vermehren.

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