Stempelblüte Staubblüte

© Copyright: Bilder: Jouko Lehmuskallio, Kari Pihlaviita. All rights reserved.

Moltebeere

Rubus chamaemorus

  • Familie: Rosengewächse – Rosaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–25 cm.
  • Blüte: Strahlig, 2–3 cm breit. Die weiße Blumenkrone wird aus fünf getrennten und eingebuchteten Blättern gebildet. Zweihäusig: Stempel- und Staubblüten auf getrennten Exemplaren. In den Staubblüten verkümmertes Gynoeceum und viele getrennte Staubblätter. In den Stempelblüten kleine, verkümmerte Staubblätter. Blüten einzeln.
  • Blätter: Wechselständig, recht langstielig. Blattspreite gefurcht, oft auch faltig, rundlich-nierenförmig, schwach 3–7­teilig, gezähnt, besonders auf der Unterseite behaart, mit gelben Knoten.
  • Frucht: Anfangs rot, später, vollreif, gelb, Sammelsteinfrucht.
  • Standort: Fichtenmoorwälder, Kiefernbruchwälder, Torfmoore, Überreste von Aapamooren, versumpfende Heiden, Torfheiden, felsige vermoorte Stellen.
  • Blütezeit: Juni.

Die Moltebeere gehört zur Gattung Rubus, die eine über den ganzen Erdball verbreitete, große und formenreiche Familie ist. In der Gattung gibt es wirtschaftlich wichtige Beerenpflanzen und viele von ihnen werden angebaut. Die Moltebeere ist eine der wichtigsten Naturbeeren in Finnland. Sie hat im Finnischen viele Bezeichnungen.

Der Beerenertrag schwankt sehr stark in verschiedenen Jahren und oft kann eine Frostnacht zur Blütezeit im Frühjahr die Ernte verderben. Die Zweihäusigkeit der Moltebeere bewirkt, dass sich oft trotz reicher Blüte keine Beeren entwickeln. Alle Moltebeeren eines Sumpfes sind sich vegetativ vermehrende weibliche oder männliche Pflanzen und es gibt keine Ernte. Die Moltebeeren sind im reifen Zustand sehr Vitamin-C-haltig.

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