Malva alcea Malva alcea Malva alcea

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Moschusmalve

Malva moschata

  • Familie: Malvengewächse – Malvaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 40–70 cm. Stängel nach außen zeigend behaart.
  • Blüte: Strahlig, 3–7 cm breit. Fünf Blütenblätter, rosenrot, manchmal weiß, eingebuchtet. Kelch fünfteilig. Außenkelch 3-blättrig, Blätter lanzettlich. Viele Staubblätter, Staubfäden zu einer das Gynoeceum umhüllenden Röhre verwachsen. Verwachsenblättriges Gynoeceum mit vielen Narben. Blüten einzeln oder in kleinen Gruppen in den Blattachseln. Blüte mit schwachem Moschusduft.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt, mit Nebenblättern. Blattspreite rundlich-fünfeckig, rein-grün, (3–)5–7-teilig, Lappen einfach-doppelt fiederspaltig, gezähnt.
  • Frucht: Breite, flache, ringförmige Spaltfrucht. Teilfrüchtchen (Spaltfrüchte) glatt, dicht lang- und weiß behaart, mit einem Samen.
  • Standort: Höfe, Gärten, Wegränder, Brachland, Trockenwiesen. Zierpflanze, Überbleibsel des Anbaus und Kulturflüchtling.
  • Blütezeit: Juli–September.

Von der Gattung der Malven werden zwei Arten wegen ihrer stattlichen Blüten als Zierpflanze angepflanzt. Am besten gedeiht in Finnland die Moschusmalve, die sich besonders in anthropogen beeinflussten Umgebungen auch schnell einlebt. Indigen scheint die Art in die Klimazone des Mittelmeers zu gehören. In Finnland beschränken sich die Überlebensmöglichkeiten der Moschusmalve außerhalb gut gepflegter Blumenbeete auf die südlichsten Ecken des Landes. Entlang der südwestlichen Schären und der Südküste wurde bemerkt, dass sie sich lange Zeit im Hofbereich verwaister Häuser hält oder manchmal als Wiesenblume in die Umgebung ihres Beetes auswildert. Das Überleben dieser und mancher weiter im Binnenland von Südfinnland gefundenen Vorkommen über längere Zeit ist unsicher. Wenn sich das Klima zukünftig erwärmt, könnte sich auch die Moschusmalve endgültig in der finnischen Natur etablieren, genau wie in fast ganz Europa und Teilen Südskandinaviens.

Die Moschusmalve ähnelt stark der auch als Zierpflanze gepflanzten Rosenmalve (M. alcea). Die Unterscheidung der Arten voneinander ist nicht ganz einfach, wenn man sie nicht im Garten nebeneinander vergleichen kann. Die Arten können vielleicht am besten durch die Untersuchung der Härchen am Stängel unterschieden werden, die bei der Rosenmalve eher kurz und sternförmig, bei der Moschusmalve länger und deutlich abstehend sind. Die inneren Kelchblätter sind außerdem bei der Rosenmalve breiter und von der Form her eiförmig, bei der Moschusmalve schmal lanzettlich.

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