Doronicum columnae Doronicum plantagineum Doronicum pardalianches

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Orientgämswurz

Doronicum orientale

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 30–60 cm. Stängel fast kahl. Mit unterirdischen Ausläufern.
  • Blüte: Die Blüten bilden von den Deckblättern geschützte blütenartige, 3–9 cm breite Körbchen. Blüten der Körbchen gelb, Randblümchen zungenförmig, Scheibenblüten röhrenförmig, klein. 5 Staubblätter. Gynoeceum verwachsenblättrig, ein Griffel, zwei Narben. Eine Reihe Deckblätter. Körbchen einzeln am Ende des Stängels.
  • Blätter: Gegenständig, grundständige Blätter langstielig, 3–4 Laubblätter, kurzstielig-sitzend. Blattspreite eiförmig, am Grund herzförmig, Einbuchtung am Grund schwach, Rand unregelmäßig zähnig.
  • Frucht: Etwas gefurchte Nuss.
  • Standort: Zierpflanze, manchmal Überbleibsel des Anbaus.
  • Blütezeit: Mai.

Die Gämswurze kommen aus den Bergregionen Asiens und Europas, wo sie traditionell als Heilmittel verwendet wurden. Als Zierpflanze wurde die Gattung erst im 20. Jahrhundert entdeckt, aber ihre Arten fanden dennoch innerhalb kurzer Zeit ihren Weg in die finnischen Gärtnerherzen und Blumenbeete. Die Orientgämswurz ist ein früher Blüher und ihre leuchtend gelben Körbchen wecken in der vom Winter kargen Natur besondere Aufmerksamkeit. Mit dem früheren Frühjahrseinbruch scheint die Pflanze auch in Finnland immer näher zum Maianfang hin zu blühen. Viele Frühjahrsblüher vertrocknen schon im Frühsommer, die Blätter der Orientgämswurz bleiben jedoch bis in den Herbst grün.

Die frühe Blütezeit der Orientgämswurz nutzt vielen Nektar trinkenden Insekten, die in der erst erwachenden Natur nicht viel Auswahl haben. Die Blüten werden beispielsweise von Schmetterlingen, Fliegen und Käfern besucht. Der liebste Standort der Orientgämswurz ist humusreicher Boden im Halbschatten. In einem geeigneten Blumenbeet breitet sie sich allmählich mithilfe ihrer Wurzel auch bis über die Gartengrenzen hinaus aus.

Viele halten die Orientgämswurz irrtümlich für eine gelbe Wiesenmargerite – und das nicht ohne Grund, da die Körbchen abgesehen von der Farbe recht ähnlich sind. Die Orientgämswurz ähnelt stark auch einer anderen weit verbreitet angepflanzten Art, der Herzblättrigen Gämswurz (D. columnae), der aber die für die Orientgämswurz typischen unterirdischen Ausläufer fehlen. Sie blüht auch etwas später. Die Blätter der Herzblättrigen Gämswurz sind regelmäßig fransig gezähnt, die der Orientgämswurz sind unregelmäßig gezähnt.

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