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Quellsternmiere

Stellaria alsine

  • Synonym: Stellaria uliginosa
  • Familie: Nelkengewächse – Caryophyllaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 10–20 cm.
  • Blüte: Strahlig. Fünf weiße Blütenblätter (ca. 2 mm lang). Blütenblätter zweiteilig, so dass die Blumenkrone zehnblättrig aussieht. Fünf getrennte kahle Kelchblätter (ca. 3 mm lang). 10 Staubblätter. Das Gynoeceum besteht aus drei miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Blütenstand ist ein scheinbar achselständiges zweiästiges Dichasium.
  • Blätter: Schmal eiförmig, dicklich, kahl und blaugrün. Grund der Blattspreite spärlich behaart. Die Blattstellung ist gegenständig.
  • Frucht: Gelbgrüne, sich sechsteilig öffnende Kapsel.
  • Standort: Quellränder, Quellläufe, Feld- und Wiesengräben mit Quellwasser, Fichtenmoorwälder, feuchte Waldwege.
  • Blütezeit: Mai–Juli.

Die Quellsternmiere ist eine mehrjährige schlaff oder aufsteigend wachsende, den ganzen Sommer lang blühende, kleinblütige (Kelchblätter länger als Blütenblätter) Quellpflanze. Sie ähnelt etwas der Dickblättrigen Sternmiere (S. crassifolia). Die Blätter der Quellsternmiere sind jedoch im Vergleich zu vorgenannter dicklich und blaugrün und die Deckblätter des Blütenstands sind häutig berandet. Zudem ist der Blütenstand der Quellsternmiere scheinbar achselständig.

Die Quellsternmiere wächst typischerweise als Flecken auf von Quellwasser vernässten Moosschichten. Neue Standorte hat die Quellsternmiere in den Gräben von Feldern und Wiesen gefunden. Die Quellsternmiere ist eine regional bedrohte Art.

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