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Rote Pestwurz

Petasites hybridus

  • Familie: Asterngewächse – Asteraceae (Compositae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 15-40 cm, in der Fruchtphase sogar 80 cm.
  • Blüte: Zweihäusige Art. Die rötlichen Röhrenblüten bilden das Körbchen. In den Blüten der männlichen Exemplare 5 Staubblüten. In den Blüten der weiblichen Exemplare verwachsenblättriges zweizähliges Gynoeceum. Deckblätter nur am Grund behaart. Körbchen als Traube. Mehr als 15 Körbchen. Der Blütenschaft entwickelt sich vor den Blättern.
  • Blätter: Blattstellung wechselständig. Die schuppigen Blätter des Blütenschaftes sind lanzettlich, 2-6 cm, blaurot, an ihren Spitzen manchmal mit einer kleinen dreieckigen Blattspreite. Eigentliche Blätter langstielig. Sehr große Blattspreite (bis zu 1 m breit) nierenförmig herzförmig, kantig, auf der Unterseite dicht behaart, Ränder stumpf gezähnt.
  • Frucht: Gelb-braune Nuss mit einem mit unverzweigten oder nur schwach verzweigten kurzen Härchen besetzten Pappus.
  • Standort: Grabenränder, Feld- und Wegränder, Waldränder, Höfe, Parkanlagen, Brachland.
  • Blütezeit: (April–)Mai–Juni.
  • Invasivitätsbewertung: Invasive gebietsfremde Art (Neophyt).

Die Rote Pestwurz ist eine mehrjährige, zweihäusige Pflanze. Die in Finnland vorkommenden Exemplare sind fast ausschließlich männliche Pflanzen. Im Frühjahr entwickelt sich bei der Roten Pestwurz zuerst der Blütenschaft. Später bilden sich am Wurzelstock sehr groß wachsende, grüne Blätter.

In Finnland wurde die Rote Pestwurz als Kultur- und Zierpflanze angebaut, die an anthropogen veränderten Stellen als Überbleibsel des Anbaus und als Kulturflüchtling vorkommt. In Schweden wurde sie bereits im Mittelalter wegen ihrer übel riechenden Wurzel zur Abwehr der Pest angebaut.

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