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Rotklee

Trifolium pratense

  • Familie: Schmetterlingsblütengewächse – Fabaceae
  • Höhe: 15–50 cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, schmetterlingsartig, 12–18 mm lang. Für gewöhnlich besteht die violettrote, manchmal hellrote oder weiße Blumenkrone aus fünf am Grund miteinander verwachsenen Blättern. Zuoberst die Fahne, seitlich die Flügel und zuunterst das aus zwei Blättern gebildete Schiffchen. Der behaarte Kelch ist röhrenförmig, fünfteilig. Das einblättrige Gynoeceum hat einen Griffel und eine Narbe. 10 Staubblätter, von denen neun an den Staubfäden miteinander verwachsen und eines einzeln ist. Blütenstand kugelförmig, 3–4 cm.
  • Blätter: Wechselständig, gestielt, mit Nebenblättern, dreifingrig gefiedert. Die Fiederblättchen sind verkehrt eiförmig-länglich, 1–4 cm lang, hell gefleckt. Nebenblätter eiförmig, an den Spitzen stachlig.
  • Frucht: Ungeöffnete, ca. 3 mm lange Hülse mit einem Samen, die im Kelchinnern verbleibt.
  • Standort: Felder, Heiden, Wegränder, Höfe, Ufer, Waldweiden, Wälder, Felsen. Auch Futterpflanze.
  • Blütezeit: Juni–August.

Der Rotklee ist eine mehrjährige Futterpflanze. Die Samenproduktion der Art war in Finnland früher problematisch. Der Rotklee bevorzugt besonders lehmhaltige Mineralböden, wächst jedoch mäßig gut auch auf Sand- und Torfböden. Sauren und schlecht entwässerten Boden meidet der Rotklee. Zur blühenden Pflanze entwickelt er sich angebaut oft schon in der zweiten Wachstumsperiode. Unter natürlichen Verhältnissen blüht die Art für gewöhnlich erst im Alter von mehreren Jahren.

Den Rotklee unterscheidet man vom Mittleren Klee u. a. mit Hilfe der Blätter. Die Fiederblättchen des Rotklees sind in der Mitte weiß gefleckt und von der Form her kürzer und breiter als die länglichen, dunkelgrünen und ungefleckten Fiederblättchen des Mittleren Klees.

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