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Salomonssiegel

Polygonatum odoratum

  • Familie: Spargelgewächse – Asparagaceae
    (früher Maiglöckchengewächse – Convallariaceae)
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20-40 cm.
  • Blüte: Duftend. Glockenartig, weiß-grünlich, sechsteilig. Sechs Staubblätter, Staubfäden an der Innenseite der Blütenblätter angewachsen. Das Gynoeceum setzt sich aus drei miteinander verwachsenen Fruchtblättern zusammen, Fruchtknoten dreifächerig. Nickende, ziemlich langstielige Blüten einzeln in den Blattachseln – am unteren Teil des Stängels paarweise. Blätter: Sitzend, schmal eiförmig – lanzettlich, ganzrandig, parallelnervig. Grund scheidenartig.
  • Frucht: Blauschwarze Beere.
  • Standort: Trockene und frische Felsen, Geröllflächen und steinige Kuppen, Nadelwälder, Heiden, Laubwälder an Bachläufen, Flachmoorwälder.
  • Blütezeit: (Mai-)Juni.

Das Salomonssiegel trifft man an durchaus unterschiedlichen Standorten an, sowohl auf trockenen Felshängen als auch in fruchtbaren Laubwäldern. Die Pflanze hat duftende, weiße, trichterförmige Blüten, aus denen sich sehr giftige blauschwarze Beeren entwickeln. Man weiß von Vergiftungsfällen, die sogar zum Tode geführt haben.

Das Salomonssiegel kann man von seinem nahen Verwandten, der Vielblütigen Weißwurz (P. multiflorum) auf Grund des kleineren und kantig gefurchten Stängels unterscheiden. Die Vielblütige Weißwurz kann sogar doppelt so groß wie das Salomonssiegel werden und sie hat einen glatten walzenförmigen Stängel. Zusätzlich hängen die Blüten der Vielblütigen Weißwurz paarweise bis je zu fünft in den Blattachseln, während wiederum die Blüten des Salomonssiegels für gewöhnlich einzeln-paarweise stehen. Das Salomonssiegel ist in den Bezirken Oulu und Lappland geschützt.

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