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Sandgraukresse

Berteroa incana

  • Familie: Kreuzblütengewächse – Brassicaceae (Cruciferae)
  • Wuchsform: Zwei- oder selten mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 20–50 cm.
  • Blüte: Strahlig. Die weiße Blumenkrone wird aus vier Blättern gebildet, die 5–6 mm lang und an der Spitze zweiteilig sind. Die Blätter des vierzähligen Kelchs sind an der Spitze rund, am Grund verdickt, behaart, mit häutigem Rand und ca. 3 mm lang. Das verwachsenblättrige Gynoeceum ist zweizählig. Sechs Staubblätter.
  • Blätter: Wechselständig. Die unteren Blätter sind langstielig, die oberen sitzend. Die Blattspreite ist lanzettlich, fast ganzrandig, beidseitig mit Sternhaaren besetzt.
  • Frucht: Eine durch eine Haut zweigeteilte Schote, die 6–8 mm lang, dicklich, länglich und mit Sternhaaren besetzt ist. Der Spitzenstachel (Schnabel) der Schote ist etwa 2 mm lang. Der schräg nach oben gerichtete Stiel der Schote ist behaart und ca. 5 mm lang. Der Samen ist braun, rundlich, flach und am Rand schmal häutig berandet.
  • Standort: Straßen- und Schienenränder, Bahnhöfe, Brachland, alte Kasernenhöfe, Mülldeponien, Häfen.
  • Blütezeit: Juli–September(–Oktober).

Die Sandgraukresse ist ein zwei- oder mehrjähriger Neophyt. Ihre Verbreitung in Finnland folgt den Spuren der russischen Soldaten. Von Kasernengeländen und Bahnhöfen gelang es der Pflanze, sich an nahe gelegenen trockenen Standorten, z. B. Trockenwiesen auszubreiten. Die Sandgraukresse ist ursprünglich eine kontinentale Steppenpflanze aus Südrussland.

Die Sandgraukresse blüht relativ lange und ihre Samen fallen oft erst im Winter aus. Das wissenschaftliche Artepitheton incana bedeutet „grau“. Es beschreibt die Gesamtfarbe der von Sternhaaren besetzten Sandgraukresse. Die Art wurde als Zierpflanze verwendet.

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