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Sandveilchen

Viola rupestris

  • Familie: Veilchengewächse – Violaceae
  • Wuchsform: Mehrjährige krautige Pflanze.
  • Höhe: 2-6(-10) cm.
  • Blüte: Zweiseitig symmetrisch, nickend, ca. 1,0-1,5 cm. 5 blaue-hellblaurote, selten weiße Blütenblätter. Zwei der Blütenblätter zeigen nach oben, drei nach unten. Am untersten Blütenblatt ist ein sackförmiger Sporn. Fünf grüne Kelchblätter. An den Kelchblättern befindet sich ein zurückgerolltes, flaches Anhängsel. 5 Staubblätter. Das Gynoeceum besteht aus drei miteinander verwachsenen Fruchtblättern. Die Blüten sind grundständig.
  • Blätter: Blattspreite nierenförmig – herzförmig, 1-1,5(-3) cm lang, gekerbt. Nebenblätter breit, eiförmig lanzettlich, langgezähnt.
  • Frucht: Sich dreiteilig öffnende Kapsel.
  • Standort: Sandveilchen: trocken sandige Hügel- und Kiesrücken, Felsen, Trockenwiesen, trockene Hügellaubwälder. Fennoskandisches Veilchen: Fjällabhänge.
  • Blütezeit: Sandveilchen: Mai-Juni. Fennoskandisches Veilchen: Juli-August.

Das Sandveilchen ist eine mehrjährige Pflanze mit Pfahlwurzel und Grundrosette, deren Stängel und Blätter mitsamt Stielen gewöhnlich dicht kurzbehaart sind. Die Art wird in zwei Unterarten geteilt, das Sandveilchen (subsp. rupestris) und das Fennoskandische Veilchen (subsp. relicta). Das blaugrüne-dunkelgrüne Sandveilchen wird weiter in zwei Variationen, d. h. Varietäten, unterteilt, von denen die eine kurzbehaart und die andere kahl ist.

Das von der Gesamtfärbung her rein-grüne Fennoskandische Veilchen, das in Finnland nur bei Enontekiö in Lappland auftritt, ist kalkliebend. Das Fennoskandische Veilchen ist in der landesweiten Klassifizierung der bedrohten Arten als potenziell gefährdet eingestuft, das Sandveilchen ist eine regional bedrohte Pflanze.

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